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Foto Momente von DM: die Alternative zu Project Life

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Als ich gestern auf der Webseite von DM etwas suchte, bin ich zufällig auf die neue „Foto Momente Collection“ gestoßen. Im Onlineshop sieht man nur eine kleine Auswahl. Das Angebot in den Märkten ist größer.

Zunächst benötigt man ein Album und Fotohüllen:

Das Album kostet 3.45 Euro, die Hüllen pro Zehnerpack 2,45 Euro. Ausgelegt sind sie auf 8×8 Inch bzw 20×20 Zentimeter.
Es gibt verschiedene Alben, allerdings waren noch nicht alle DMs, die ich besucht habe (es waren insgesamt drei) damit bestückt. Keiner der Läden hatte bereits die gesamte Kollektion.

Dann folgen die Dekokarten, die es zu diversen Themen gibt. Ich habe „Mein Jahr“, „Trend“ und „Reise“ gekauft:

Dieser kleine Pack kostet 2.95 Euro und beinhaltet 40 Teile.

Es gibt jedoch auch größere Sets inkl. Sticker und Overlays:

Es sind pro Set über 100 Teile enthalten und eine Box kostet 6.95 Euro.
Die Karten sind beidseitig bedruckt, d.h. vorn ist das eigentliche Motiv, auf der Rückseite ist ein Muster.
Das Papier ist nicht so stabil wie das des Originals „Project Life“, aber die Qualität ist durchaus vergleichbar mit der anderer Drittanbieter.

Schließlich gibt es noch Sticker-Sets zu diversen Themen. Ich habe gekauft: „Every Day“, „Geburtstag“ und „“Trend“:

Jedes Set besteht aus drei Bögen und die Schriftzüge sind eine Mischung aus deutschen und englischen Wörtern.
Ein Set kostet 2,95 Euro.

Natürlich gibt es von „Project Life“ eine sehr viel größere Auswahl in besserer Qualität, aber dennoch ist dies eine absolut preisgünstige Alternative zum Original.

Ich frag mich, wie lang DM diese Kollektion im Sortiment haben wird, denn ohne eine entsprechende Vermarktung, die das System erklärt, dürfte es auf dem deutschen Markt nach wie vor schwierig sein, solche Fotoalben zu verkaufen.

Ich kann diese Produkte aber jedem wärmstens empfehlen, der gern „Project Life“ ausprobieren möchte, der sich aber bislang vor den Kosten gescheut hat.
„Foto Momente“ von DM ist eine sehr, sehr preisgünstige und brauchbare Alternative. Schaut es Euch an!

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30 Days of Lists – Dezember

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„30 Days of Lists“ ist eine Aktion von Kam und Amy, die es ebenfalls schon seit einer ganzen Weile gibt.

Sporadisch nehme ich daran teil und da ich nicht wusste, ob ich genug Ideen für „December Daily“ habe, habe ich mich für diesen Monat erneut angemeldet (Kosten: 9 Dollar).

Jeden Tag gibt es per eMail ein Thema für eine Liste für das aktuelle Datum und Inspirationen, wie man sie umsetzen kann.

So sieht meine Liste für den 1. Dezember aus:

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December Daily

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Heute beginnt offiziell „December Daily“ von Ali Edwards.

Diese Aktion gibt es bereits seit einigen Jahren doch für mich ist es das erste Mal, dass ich daran teilnehme.

Es geht darum, die Vorweihnachtszeit (manche dokummentieren auch bis zum 31.12.) in kurzen Geschichten und Fotos festzuhalten.

Ich werde wohl eher thematisch als täglich meine Erinnerungen konservieren, weil ich im Laufe des Jahres gemerkt habe, dass mir das mehr Spaß macht.

Dies ist mein Start🙂

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Momentan…

… freue ich mich auf den Dezember und die Jahresplanung für 2017.

… beginne ich langsam mit dem Ausmisten, das eigentlich erst für Januar vorgesehen ist.

… ist es morgens so kalt, dass meine Augen und meine Haut darunter leiden.

… überlege ich, was ich am Sonntag backe.

… bin ich froh, dass ich mir für Freitag spontan freigenommen habe.

… komme ich innerlich nicht zur Ruhe.

… stapeln sich bei mir Nikolaus- und Weihnachtsgeschenke.

… hab ich mehr Ideen als Zeit.

… gibt es viel zu lachen.

… wäre ich gern irgendwo, wo es warm ist.

… denke ich darüber nach, mir einen zweiten Drucker anzuschaffen…also eigentlich einen vierten, wenn man die Minis mitzählt😉

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Jahresrückblick 2016

Der Dezember nähert sich mit großen Schritten, es wird Zeit für mich, das neue Jahr zu planen. Doch bevor ich das tue. Verschaffe ich mir einen Überblick über das vergangene Jahr.

Dieses Mal viel das relativ leicht, weil ich sehr viel dokumentiert habe. Also musste ich mir nur meine beiden Fotoalben nehmen und konnte loslegen:


Ich beginne zunächst mit einer „This-n-That“-Liste und notiere alles, was mir erwähnenswert scheint wie z.B. Ausflüge, kreative Projekte, besondere Ereignisse,…

Nun geht es an meine Zusammenfassung des Jahres:


Meine aktuellen Kategorien für diesen Überblick sind:

  • Highlights
  • Flops
  • Siege
  • Beste Neuanschaffung
  • Bücher des Jahres
  • Apps des Jahres
  • HeldIn des Jahres
  • Überraschendes
  • Gelerntes
  • Optimieren

Zu jeder Kategorie liste ich 3-5 Punkte.

Dies dient mir üblicherweise für die Planung des nächstens Jahres, weil ich nun weiß, was gut und was schlecht lief und was ich mochte oder nicht und was ich im neuen Jahr ggf. anpassen kann.

Heute habe ich zusätzlich den Planer „Your Best Year 2017“ (ich besitze die PDF-Version) von Lisa Jacobs für meinen Rückblick hinzugezogen. Der ist zwar eigentlich für Selbständige mit einem Onlinebusiness gedacht, aber die ersten 40 Seiten sind auch für die private Planung gut geeignet.

Hier findet man Fragen wie „What was money well spent?“, „What was time warten?“ oder „What was your biggest challenge?“.

Nun kann die Planung für 2017 beginnen.

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Wochenrückblick KW 47

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Ich habe diese Woche aufgeholt, was wegen des NaNoWriMo auf der Strecke geblieben war. Ich hatte einen ziemlichen Kreativitätsschub und begeb mich langsam in meinen persönlichen Jahresabschluss.

Gesehen: Den YouTube-Kanal von „TheResetGirl“. Ich mag ihren Stil und finde die Videos sehr inspirierend.

Gelesen: „This Savage Song“ von Victoria Schwab. Ein wenig mangelt es dem Buch an einem Spannungsbogen, aber ich finde die Welt und ihre Charaktere sehr interessant.

Getan: Fotoalben gefüllt, aufgeräumt, gestrickt, die Weihnachtsdeko aufgestellt, Gewürzkuchen gebacken,…

Gedacht: Es geht mir ausgesprochen gut und ich bin momentan sehr zufrieden mit meinem Leben. Sicherlich gibt es hier und da Ecken, die optimiert werden können, aber das ist nichts Wesentliches und eilt nicht. Ich genieße das, was ich mir erschaffen habe🙂

Geärgert: ja

Gekauft: einen neuen Planer, den ich Euch demnächst in einem eigenen Post vorstellen werde.

Geplant: ich hab ein paar Termine und muss sehen, was ich dazwischen noch gemacht bekomme.

 

 

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NaNoWriMo – Tipps und Fazit

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Ich habe den NaNoWriMo überstanden und gewonnen.
Wer darüber nachdenkt, es selbst einmal zu versuchen, für den habe ich ein paar Tipps zusammengetragen:

1. Inspiration

Manchmal fallen einem Ideen für gute Geschichten sofort ein, manchmal aber auch nicht. Inspirationen kann man überall finden, aber nicht jeder spricht auf die gleiche Art von Inspiration an. Für mich funktionieren beispielsweise keine „writing prompts“ für eine vollständige Story. Ich kann damit Szenen schreiben, aber nichts Längeres. Mir helfen Bilder bei der Suche nach Erzählungen. Das können Fotos von Pinterest oder – wie dieses Mal – Kartendecks wie das Tarot sein.

  • Geht raus, schaut Euch um, nehmt Euch Zeit und notiert Einfälle, auch wenn sie noch so seltsam sein mögen. Wartet NIE darauf, dass die Muse Euch küsst, die ist sehr zickig😉

2. Planung

Im letzten Jahr habe ich sehr spontan und mit minimalistischer Planung am NaNoWriMo teilgenommen (was man so schafft an nem halben Tag). Da war es nicht verwunderlich, dass ich schon nach wenigen Tagen an die Grenzen meines Ideenreichtums stieß. Ich hatte nicht einmal eine grobe Vorstellung vom Ende meiner Geschichte, wusste also auch nicht, in welche Richtung ich schreiben sollte. Ich weiß, dass es da draußen Menschen gibt, die diese Situation wunderbar beherrschen, ich gehöre nicht dazu😉
Dieses Jahr habe ich den halben Oktober dafür genutzt, um meine Story zu skizzieren. Ich hatte einen Anfang, eine Mitte und ein Ende und die wichtigsten Personen standen mit Namen und Minilebenslauf fest.
In dieser Phase stellt man auch schnell fest, ob die Idee überhaupt für eine 50.000-Wörter-Novel ausreicht oder nicht. Meine Urpsrungsidee entpuppte sich nämlich während der Planung als unbrauchbar für mich, um den ganzen November daran zu schreiben. Sie riss mich nicht mit und ich konnte den Mittelteil nicht füllen. Also habe ich neu angesetzt und neu geplant. Ist man erst einmal im November, wirft das einen sehr zurück und stiehlt die Lust am Schreiben.

  • Notiert Euch zumindest einen Anfang, eine Mitte und ein Ende!

3. Schreiben, schreiben, schreiben

Die November beginnt mit viel Elan und ein Einfall jagt den anderen. Die ersten Wörter sind schnell geschrieben, aber dann geht es ans Eingemachte. Nun kommt der Punkt, an dem man improvisieren muss, weil man nicht detalliert genug geplant hat, weil die Figuren ihr Eigenleben entwickeln, weil schreiben doof ist und weil man das alles für doch ziemlich ätzend und unütz hält😉
Nun braucht man ein paar Strategien. Meine sahen folgendermaßen aus:

  • ohne nachzudenken einfach losschreiben
  • die Pomodorotechnik einseten, d.h. 25 Minuten fokusiert arbeiten, dann 5 Minuten pausieren und zwar wirklich pausieren (aufstehen, Fenster öffnen, etwas trinken,…weg vom Geschriebenen), anschließend erneut 25 Minuten fokusiert schreiben
  • das Geschrieben NICHT lesen, NICHT zurückblättern, den inneren Kritiker einsperren und ausschalten
  • schreiben, auch wenn es innerlich schmerzt😉

Irgendwann kommt man so an den Punkt, an dem das Schreiben wieder leichter fällt, versprochen🙂

4. Nicht mit anderen vergleichen

Dies ist ein Tipp, der für jede Lebenslage passt🙂

  • Schaut nie, was die anderen machen, macht Euer eigenes Ding auf Eure Weise!

Gerade wenn man in den Foren von NaNoWriMo unterwegs ist, trifft man auf ein paar Schreiberlinge, die die 50.000 Wörter bereits nach drei Tagen erreicht und in der Monatsmitte bei 150.000 sind. Das kann ein wenig demotivierend sein, deswegen habe ich die Foren in meiner zähen Schreibphase (siehe oben) gemieden.

  • Wenn Euch der Austausch mit anderen motiviert: prima, go for it! Wenn ihr aber merkt, dass er Euch runterdrückt, dann haltet Euch davon fern.

5. Sonstiges

  • Viel bewegen,
  • dehnen,
  • trinken,
  • Pausen machen
  • und daran denken, dass es ein Leben nach dem NaNoWriMo gibt😉

Mein persönliches Fazit:

Ich bin unglaublich stolz darauf, eine Geschichte mit 50.039 Wörtern in 19 Tagen zu einem Abschluss gebracht zu haben! Ich war bislang immer der Meinung, meine Phantasie sei nicht ausreichend genug, um so etwas zu bewältigen.
Ich habe mir mein „Gewinnerzertifikat“ ausgedruckt und aufgehängt. Es erinnert mich daran, dass ich schaffen kann, was ich mir vorgenommen habe.
Außerdem habe ich Lust bekommen, weitere Stories zu planen und vielleicht sogar zu schreiben, aber mit mehr Ruhe.

Mir hat der NaNoWriMo viel gebracht und Spaß gemacht. Ob ich ihn nächstes Jahr noch einmal mitmache? Wahrscheinlich ja, aber jetzt brauche ich erst eine Weile Erholung🙂