Digital Detox – jetzt aber

IMG_8224.jpg

Nachdem mir in der ersten Aprilwoche eine wichtige Onlineaktion dazwischenkam, werde ich nun die nächste Woche vom 16.4. bis 22.4. mein „Digital Detox“ umsetzen.

Eine kleine MindMap erinnert mich an meine Gründe, meine erlaubten und nicht erlaubten Tätigkeiten und liefert mir Ideen für meine internetfreie Zeit 🙂

Natürlich benötige ich für meinen Job das Internet, aber alles Private wird zurückgefahren. Ich bin gespannt, wie viele Mails mich Anfang übernächster Woche erwarten…

Den Schaft eines Füllers mit Tinte füllen

IMG_8219.jpg

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Füller mit Tinte auszustatten: Patronen, Konverter, eine spezielle Kolbentechnik oder per „eyedropper“, was nichts anderes ist als eine Pipette.

Die letztere Technik habe ich heute ausprobiert. Aber Achtung: dafür eignen sich nicht jeder Füllfederhalter! Er darf im Innern keine Metallteile haben und der Schaft muss absolut dicht sein! Ich habe hier einen „Platinum Preppy“ genommen.

Was man braucht:

  • geeigneten Füller (z.B. Platinum Preppy)
  • Spritze oder Pipette
  • Tinte
  • Silikonfett (kein Spray! Das Fett bekommt man im Taucherbedarf bzw. natürlich über Amazon)

So geht’s:

Schaft bis zum Beginn des Gewindes per Spritze mit Tinte befüllen.
Den Teil mit der Feder nehmen und dort das Gewinde mit Silikonfett einreiben.
Schaft und Federstück zusammensetzen, dabei ein paar Mal hin und her drehen.

Besser zeigt euch das Brian von der „Goulet Pen Company“ hier:

Ich habe auf den O-Ring verzichtet (auch im Taucherbedarf zu bekommen). Bisher läuft nichts aus.

Und so sieht meine Schriftprobe mit „Noddler’s Ink“ in der Farbe „Apache Sunset“ aus:

IMG_8220.jpg

Momentaufnahme

hipstamaticphoto-544795836.064633

Wie ist das so, gerade jetzt? Eine kleine Momentaufnahme. Was steht auf der Tagesordnung? Was beschäftigt mich?

Gerade jetzt…

denke ich… viel über das Thema „Körperwahrnehmung“ nach, weil es mein Umfeld so sehr beschäftigt und ich versuche, es zu verstehen. Wieso definieren sich so viele Frauen über ihre Kleidergröße? Wieso suchen Männer so oft nach ihren Oberarmmuskeln? Wieso kämpfen selbst ältere Menschen so sehr mit ihrer physischen Außenwirkung?

mag ich… Flohmärkte, nette Gespräche mit Fremden, gute Bücher, Sonne, Wärme

mag ich nicht… die Allergie, die ziemlich heftig ausgebrochen ist. Aber sie gehört zum Frühling dazu und es gibt Leute, die es deutlich schlechter erwischt haben als ich. Ich kann die Beschwerden noch relativ gut mit einer Tablette eindämmen.

fühle ich mich… ganz in Ordnung

trage ich… mehrere Kleidungsschichten, weil es morgens doch noch ziemlich frisch ist, wenn ich das Haus verlasse, es aber mittags warm wird

brauche ich… bis auf Allergietabletten und Taschentücher nichts 😉

höre ich… wieder häufiger Podcasts. Früher hab ich sehr intensiv Podcasts gehört, da fuhr ich aber auch mit dem Bus zur Arbeit. Ich teste mal, ob ich beim Krafttraining gesprochene Texte hören kann, beim Cardiotraining funktioniert es leider nicht.

mache ich… überwiegend Ausdauertraining, um fit zu sein für die Unternehmungen, die ich noch so geplant habe.

lese ich… „Six Wakes“ von Mur Lafferty, das für die Hugo Awards 2018 nominiert ist.

trinke ich… morgens direkt nach dem Aufstehen ein Glas stilles Wasser

vermisse ich… den iPod Shuffle, den ich vor geraumer Zeit verkauft habe. Ich brauche einen kleinen mp3-Player fürs Studio. Ich weiß, dass es Nachbauten gibt, vielleicht teste ich mal so einen Klon.

schaue ich… BookTube-Videos

träume ich… vom Sommer 🙂

Was steht bei euch so an?

Flohmärkte

180408_project-life-042305.jpg

Endlich wird das Wetter wieder besser – und so habe ich heute meine Flohmarktsaison 2018 eröffnet!

Ich liebe Flohmärkte seit meiner Kindheit! Ich bin dort so oft es geht als Besucherin unterwegs, verkauft habe ich selbst noch nie etwas.

Sehr hilfreich ist für mich die FB-Seite „Flohmarkt im Saarland“, die die aktuellen Termine der größeren Märkte listet. Von kleineren erfahre ich entweder von Kollegen oder aus der örtlichen Zeitung.

Heute war ich auf drei Flohmärkten in Saarbrücken und auf einem in Neunkirchen unterwegs.

Kaufen auf Flohmärkten – Tipps

Handeln

Früher war es definitiv leichter, an Ständen zu handeln. Allerdings benötigen heutzutage auch viel mehr Menschen dieses Einkommen für die Existenz 😦 Dennoch erkennt man nach einer Weile recht gut, wer „professionell“ gebrauchte Ware verkauft und wer wirklich seinen Privatbestand räumt. Bei den Profis lässt es sich noch handeln und dort aus (meiner) Erfahrung besser mit Männern als mit Frauen. Diese Händler haben sehr bewusst hohe Einstiegspreise, weil sie wissen, dass sie ihr Zeug schneller loswerden, wenn sie aus „Nettigkeit“ mit dem Preis nach unten gehen.

An privaten Ständen versuche ich nur noch sehr selten, den Preis ein wenig zu drücken. Ich frage danach und wenn ein betrag genannt wird, den ich bereit bin, dafür zu zahlen, dann tue ich das ohne weitere Diskussion. Liegt er ein wenig über meiner persönlichen Schmerzgrenze, biete ich einen geringeren Preis, wird der abgelehnt, verzichte ich.

Elektronik

Auf vielen Märkten gibt es mittlerweile reine Elektronikstände von echten Händlern (keinen Privatverkäufern). Da wäre ich vorsichtig. Manches bekommt man mit Gewährleistungsrecht auf Amazon zum gleichen Preis oder günstiger.
Ich erstehe dort höchstens Spaßartikel wie z.B. einen Spielzeugsmart mit Radiofunktion oder Handyhüllen.

Kleidung

Ich weiß, dass gebrauchte Kleidung für viele ein No-Go ist. Ich habe prinzipiell kein Problem damit, greife aber höchst selten zu Second-Hand-Klamotten. Ich schaue nach kaputten, fleckigen oder stark verwaschenen Stellen und nach eventuell noch vorhandenen Waschetiketten. Daheim kommt das Zeug in die Waschmaschine und gut ist 🙂
Ich kenne auch DIYler, die auf Flohmärkten nach Kleidung suchen, die sie anschließend für Nähprojekte verwenden können.
Spitzen usw. machen sich übrigens gut in MixedMedia-Stücken 🙂

Bücher, Papier und Co. 

Alte Postkarten, alte Zeitschriften oder alte Fotos sind überwiegend „Profiware“. Ganz selten findet man jemanden, der diese Sachen zu einem Nichtsammlerwert verkauft. Ich frage meist schon gar nicht mehr nach den Preisen für diese Dinge.

Bücher, die keinen besonderen geschichtlichen Bezug haben, bekommt man immer gut. Wenn mir ein Titel, den ich schon immer mal lesen wollte, ins Auge fällt, durchwühle ich den Stand nach weiteren Werken, die mir gefallen könnten – hin und wieder deckt sich dabei mein Lesegeschmack mit dem des Verkäufers und ich finde mehr als ein Buch, das mit nach Hause darf.

Alte Radios, Sammeltassen,…

Heutzutage wissen die meisten Händler, was alte Radios und Sammeltassen wert sind (dem Internet sei dank), daher ist es schwer geworden, in diesem Bereich Schnäppchen zu machen. Das Geld würde ich nur für „Besonderheiten“ investieren.

Sonstige Tipps

  • immer genug Kleingeld mitnehmen, Privatverkäufer haben oft nicht genug Wechselgeld dabei
  • früh auf den Flohmarkt gehen, wenn man etwas Spezielles sucht
  • Taschen mitnehmen, denn nicht jeder hat Tüten dabei
  • Sonnencreme auftragen, genug trinken unterwegs 🙂

Wer von euch geht noch gern auf Flohmärkte und was kauft ihr dort so?

Jewels Found – ein Selbstporträt

78973A4F-4B32-4417-89C2-E307539C4A84

Jedes Mal gibt es im Lifebookkurs auch eine oder mehrere Lektionen, die ein Selbstporträt zum Thema haben. Mal wird gepaust, mal frei gezeichnet, mal ein Transfer erstellt – ich tue mich immer sehr schwer mit diesen Aufgaben.

Hier habe ich ein Foto als Grundlage genommen und es übermalt. Ich zeichne mich nicht gern selbst. Ich sehe mich anders, als ein Foto mich abbildet…