Veröffentlicht in DIY, Probieren

Cupcakes backen mit dem Kuchenbäcker bei den Backschwestern

Gestern habe ich an meinem allerersten Backkurs teilgenommen. Ich backe gern, aber meist Brot oder kleine Sachen wie Muffins und Kekse. Cupcakes finde ich toll, hab ich aber vorher noch nie gemacht, weil ich mich nicht ans Frosting traute.

Da bot es sich an, den Kurs „Cupcakes backen mit dem Kuchenbäcker“ bei den „Backschwestern“ zu belegen. 

Gestern war es dann so weit. Ich wusste nicht, was mich erwarten würde, als ich den Weg nach Eppelborn antrat.

Zunächst wurden wir alle in einem toll hergerichteten Raum, in dem uns Blöcke, Stifte, Namensschilder und eine Backschürze erwarteten, von der Kursleiterin Andrea und natürlich dem Kuchenbäcker  Tobias begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es auch direkt ab in die Küche.

Eine richtige Profiküche! An drei Tischen waren die Zutaten fertig abgewogen für drei Rezepte aus Tobias Buch „Bake & the City“ für drei Teams verteilt. Es gab eine kurze Einweisung, wo wir was finden, es stand Essen zum Snacken bereit und eine Angestellte kümmerste sich darum, dass schmutzige Schalen, Werkzeuge, Gläser, usw. immer wieder gespült wurden und putze zwischendruch auch die Arbeitsflächen sauber. Ich war schwer beeindruckt! 

Anfangs begannen wir alle ein wenig verhalten, die Teige zu rühren und Backöfen zu nutzen, doch Andrea und Tobias sorgten für eine lockere Atmosphäre, halfen, brachten Anregungen ein, plauderten mit allen und als so das erste Eis gebrochen war, wuselten alle Teilnehmerinnen emsig durch die Küche.


Nicht alles gelang uns auf Anhieb, aber mit guten Tipps und Hinweisen und tatkräftiger Unterstützung kamen nach und nach die Cupcakes zusammen.

Es gab Mozartcupcakes mit selbstgemachtem Pistazienmarzipan


Es gab Cidercupcakes mit – natürlich – Cider und geriebenem Apfel


Und es gab „Himmelsspeck“, völlig glutenfrei und mit einem Zuckerguss überzogen


Alle drei Sorten sind zum Niederknien gut! Saftig, geschmacklich intensiv und einfach nur toll!

Nach gut vier Stunden waren wir alle am Schaffensende und es gab einen kleinen Umtrunk und ein abschließendes Feedbackgespräch inkl. Abschlussgruppenfoto.

Andrea öffnete für alle Einkaufswilligen den Laden und Tobias verkaufte und signierte sein Buch.



Für mich war der Kurs ein persönliches Highlight in diesem Jahr. Ich hab schon immer gern mal etwas gebacken, aber Andrea, Tobias und auch die ein oder andere Kursteilnehmerin weckten in mir eine ganz neue Begeisterung fürs Backen. Ich habe die sinnliche Seite des Backens besser verstanden, das Erschnuppern guter Zutaten, das Anrühren des Teiges ohne viel Schnickschnack, das Schmecken und Naschen… ich kann viel besser nachvollziehen, dass dies ein Hobby zum Abschalten und Entspannen sein kann, wenn man sich die nötige Zeit nimmt, die Sache mit Spaß angeht und sich auf das Erlebnis einlässt.

Dies war mit großer Sicherheit nicht mein letzter Kurs bei den Backschwestern!

Veröffentlicht in Organisieren, Planen

Hobonichi Techo 2017

b9ff06f6-cd92-447d-b82b-70ebb000941c

Bereits für das nächste Jahr ist bei mir der berühmte Planer „Hobonichi Techo 2017“ eingezogen.

Bekannt ist er für sein unglaublich dünnes, qualitativ hochwertiges Papier von „Tomoe River“.

Der Planer hat die Größe A6, beinhaltet Jahres-, Monats-, Wochen- und Tagesübersichten und ist dennoch handlich und kompakt.

Es gibt im Hobonichistore in Japan jedes Jahr neue Cover und anderes Zubehör zum Techo. Aber Achtung: der Versand ist mit 3 Tagen bis Deutschland zwar unglaublich schnell, beträgt aber auch um die 20 Euro😉

Wer kein Originalcover verwenden möchte, kann den Planer auch einzeln über „LUIBAN“ in Berlin online erwerben.

Vom Innenleben habe ich euch ein kleines Video gedreht (bitte nehmt Rücksicht, ich übe noch):

 

Veröffentlicht in Konfetti

Wochenrückblick KW 38

img_2420

Wahnsinn, bald schon Oktober! Ich habe dementsprechend auch schon ein wenig mit meinem persönlichen Jahresabschluss begonnen, davon aber mehr im Dezember😉

Gehört: „Re Evil Lotion“ von Sic Zone. Die Jungs hab ich letztens live gesehen, als ich in der Heimat weilte. Die Musik ist ziemlich aggressiv, gefällt mir aber ausgesprochen gut.

Gelesen: „Hell-Go-Land“ von Tim Erzberger, der eigentlich Thomas Montasser heißt. Ich bin eigentlich kein Fan deutscher Krimis, aber dieser hier ist gut. Noch bin ich nicht ganz durch, Rezension folgt.

Getan: Viele Ideen gesammelt, Notizen gemacht, Vorbereitungen getroffen.

Gedacht: Es gibt so viele gute Seiten im Web, auf denen man sich Inspirationen holen kann. Wenn ich da an die Anfangszeiten denke… ich bin 1995 zum ersten Mal online gewesen, da sah das alles noch viel langweiliger aus.

Geärgert: Nicht wirklich geärgert, vielmehr hab ich mich gewundert, dass es immer noch Leute gibt, die meinen, mich für dumm verkaufen zu können. Naja.

Gekauft: Bis auf Lebensmittel nichts diese Woche, mein Kopf war mit anderen Dingen beschäftigt🙂

Geplant: Morgen nehm ich bei den „Backschwestern“ an einem Cupcakebackkurs mit dem „Kuchenbäcker“ teil. Ich freu mich schon sehr!

Veröffentlicht in Erfahren, Persönliches

Das Leben feiern im Dezember

Lange habe ich überlegt, ob ich an der Aktion „December Daily“ in diesem Jahr teilnehme. Einerseits mag ich die Idee, die Vorweihnachtszeit verspielt zu dokumentieren, andererseits habe ich Probleme mit dem Thema „Weihnachten“. 

Seit 16 Jahren ist meine Familie nicht mehr vollständig, ein wesentlicher Teil fehlt. Weihnachten verlor seine „Magie“, das Besondere, es wurde zu einem Pflichttermin, zusätzlich von weiten Fahrten zu zwei Verwandtschaftskreisen geprägt. 

Im Laufe der Jahre begann ich, den Dezember zu hassen. Ich schaffte die Schenkerei ab, ersparte mir sämtliche Weihnachtsdeko und ging sentimentalen Momenten  aus dem Weg. Das führte zu Diskussionen mit nahestehenden Personen, zu Stress und hin und wieder zu Tränen.

Seit einigen Tagen nun denke ich darüber nach, ob ich mir nicht ein Stück der vergangenen Weihnachtsfreude zurückholen kann. Gläubig bin ich schon lang nicht mehr, die Geburt Christi kann ich nicht mehr feiern. 

Aber: ich kann das vergangene Jahr festlich beenden! Ich kann alle Erfolge, alle schönen Momente, alle guten Erinnerungen – die positiven Augenblicke im Leben – aufleben lassen! Ich kann die Weihnachtszeit zu etwas ganz Persönlichem machen.

Und weil ich für dieses Vorgehen zunächst ein paar Ideen sammeln muss, hab ich mir gestern ein kleines Notizheft dafür gebastelt:


Ich freue mich bereits – noch etwas verhalten – auf den Dezember. Er könnte so auch wieder mir Freude bereiten.

Veröffentlicht in Konfetti

Wochenrückblick KW 37

Endlich, endlich wird es Herbst!

Gehört:Seal The Deal & Let’s Boogie“ von Volbeat. Lässt sich prima beim Cardiotraining hören, hab ich gestern festgestellt.

Gelesen: „A Wrinkle in Time“ von Madeleine L’Engle. Ich befinde mich noch im ersten Drittel. Bisher finde ich es etwas schräg, aber gut.

Getan: Weniger als ich wollte, was aber u.a. am viel zu warmen Wetter zu Beginn der Woche lag. Das muss ich nun alles am Wochenende nachholen.

Gedacht: Es ist super, Freunde zu haben, die sowohl in der alten als auch in der neuen Heimat zu Hause sind🙂

Geärgert: Nö, war nix wichtig genug, um mich darüber zu ärgern😉

Gekauft: neue Kalender! Ich hab nen Kalendertick😉 Gestern trudelten bei mir ein Jahresplaner von Legamaster und – zum ersten Mal – ein Hobonichi Techo (siehe Foto) bei mir ein! Den Hobonichi stelle ich Euch noch ausführlich vor.

Geplant: Meine Jacken und Sportsachen ausmisten und sortieren.

Veröffentlicht in Bücher, Entdecken

Jane Davenport: Beautiful Faces

Ich bin ja der Meinung, dass jeder bis zu einem gewissen Grad zeichnen lernen kann und deswegen ist mein Zeichenbuchstapel heute um „Beautiful Faces“ von Jane Davenport erweitert worden


Es hat mich sofort in seinen Bann gezogen, wunderschön aufgemacht, einfach erklärt und Mut machend.

Das waren meine ersten Versuche:


Und dies ist gerade am iPad enstanden:

 

Ich übe weiter :-)