Kreative Videokurse

FotorCreated
Früher nahm man an VHS-Kursen teil, heute kann man sich online weiterbilden 🙂 Was klein begann, wächst momentan rasant: immer mehr Anbieter kreativer Videokurse etablieren sich auf dem Markt.
Ich stelle Euch heute hauptsächlich zwei große amerikanische Unternehmen vor, verweise aber auch auf eine deutschsprachige Alternative.

craftsy

Craftsy.com

„Craftsy“ ist seit Juli 2011 online und erfreut sich großer Beliebtheit. Auch ich habe mir dort schon über 20 Kurse angeschaut.
Das stetig wachsende Angebot beinhaltet Lehrmaterial aus den Bereichen „Sewing & Quilting“, „Cake & Cooking“, „Yarn & Fibre Arts“, „Art & Photo“, „Home & Garden“, „Jewelry“, „Paper Crafts“ und kostenlose Kurzvideos.
Gezahlt wird pro Kurs. Die Preisspanne liegt bei etwa 10 bis 50 Euro, es gibt jedoch regelmäßige lohnenswerte Rabattaktionen.
Geboten werden eine sehr professionelle Videotechnik mit den Möglichkeiten, „Lesezeichen“ im Video zu setzen, Anmerkungen zu notieren oder Fragen an den Dozenten/die Dozentin zu stellen, PDF-Materialien zu jedem Kurs, „Studentenforen“ inkl. einer Fotogalerie und viele Stunden hochqualitativer Unterricht bekannter Referenten (z.B. im Strickbereich Nancy Bush, Franklin Habit, Romi Hill).
Auch die iOS-App, die ich im Einsatz habe, läuft fehlerfrei und bekommt regelmäßige Updates.
Zusätzlich gibt es einen Shop für Materialien und Anleitungen. Ob und wie nach Europa geliefert wird, kann ich nicht sagen, da ich diesen Service bisher noch nicht genutzt habe.

creativebug

Creativebug.com

„Creativebug“ habe ich erst kürzlich entdeckt, als ich dort auf einen Kurs der Künstlerin Lisa Congdon stieß.
Diese Webseite ist seit Mai 2012 online. Neben – meist 4-teiligen – Work-alongs gibt es Kurse zwischen ca. 15 Minuten bis 3 Stunden zu den Themen „Sewing“, „Paper, „Yarn“, „Quilting“, „Jewelry“, Sonstige sowie kurze, kostenlose Videos.
Creativebug bietet im Gegesantz zu Craftsy ein Abo an: für $ 9.95 im Monat erhält man uneingeschränkten Zugriff auf das gesamte Angebot. Auch hier unterrichten namenhafte Persönlichkeiten wie beispielsweise Nora Gaughan, Kaffe Fassett, Amy Butler und Debbie Stollar. Allerdings kann man sich weder untereinander austauschen (es gibt jedoch Fotogalerien zu jedem Kurs), noch die Dozenten bei Fragen direkt ansprechen.
Leider ist auch die Technik ein wenig unausgereift. Die Videos haben keine „Lesezeichenfunktion“ (man sollte sich also die Stelle notieren, bei der man eventuell angehalten hat), manchmal hakt die Übertragung ein wenig, die Seite selbst funktioniert zumindest auf meinem iPad nicht so, wie sie sollte und auch die iOS-App streikt hin und wieder.

makerist

Makerist

„Makerist“ ist für alle Wissbegierigen, die sich mit dem Englischen schwertun. Hier gibt es deutschsprachige Kurse rund ums Nähen, Stricken, Häkeln, Tortenbacken, sowie Minikurse. Vervollständigt wird das Angebot durch Anleitungen, einem Materialshop und einer Fotogallerie von und für TeilnehmerInnen.
Makerist verlangt wie Craftsy Preise pro Kurs. Diese liegen zwischen etwa 5 bis 30 Euro.
Zur Technik oder Lehrqualität kann ich an dieser Stelle nichts schreiben, da ich dort noch keinen Kurs belegt habe.
Habt Ihr schon Erfahrungen damit, die Ihr teilen möchtet? Ich freue mich über jede Zuschrift!

Neben diesen Marktführern gibt es auch noch viele andere Videokursseiten wie beispielsweise „Craft Daily“, „CraftArtEdu“, „Skillshare“ und natürlich YouTube bzw. Videopodcasts.

Meine Favoriten bislang sind „Craftsy“ und „Creativebug“. Während ich auf Craftsy eine neue Technik bis ins kleinste Detail lernen kann, bekomme ich auf Creativebug viele künstlerische Inspirationen und Anstöße. Ich kann beide Seiten sehr empfehlen.

Und wie bildet Ihr Euch in Euren Hobbies weiter?

2 Gedanken zu “Kreative Videokurse

  1. Ich habe jetzt einige craftsy-Kurse gekauft nachdem ich einen getestet hatte (Acrylmalerei). Zum Jahresende hab ich mir 5 freie Klassen (Malerei & Stricken) gesichert und mir noch dank Mega-Rabattaktion zwei teurere kostenpflichtige Kurse (Stricken & Fotografie) gegönnt.

    Die Kurse die ich bisher angefangen habe, fand ich alle sehr gut. Das Englisch ist gut verständlich, die Anweisungen werden echt gut vermittelt. Einziger Wermutstropfen für mich – in der Acrylmalerei werden Hilfsstoffe verwendet, bei denen es schwer ist in Deutschland das passende Pendant zu finden. Aber naja, lässt sich verschmerzen, gibt ja genug was man da ausprobieren kann 😉

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