Setup Bullet Journal

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Ich habe bereits mehrfach mein Bullet Journal erwähnt, das ich seit Januar führe. Da heute der 1. ist und ich den neuen Monat vorbereite, zeige ich Euch, wie ich das umsetze.

Zunächst: ein Bullet Journal ist nichts anderes als ein Planer in Listenform – das klingt erst einmal nach nichts, ist aber eine sehr effiziente Form des Organisierens! HIER ist die offizielle Seite des Erfinders. Ich habe das System allerdings für mich ein wenig abgewandelt, da ich ein spontaner Mensch bin und meine einzelnen Tage nicht gern mit festen ToDos vollstopfe.

Im Januar habe ich das Listenführen in meinem Moleskine getestet, war aber noch nie ein großer Fan dieser Hefte. Beginnend mit dem Februar habe ich nun eine Kladde von Leuchtturm im Einsatz.

Ok, los geht’s! Begonnen wird mit einem Inhaltsverzeichnis. Das ist im Leuchtturmheft praktischerweise schon vorgedruckt:

01inhaltleer

Das bleibt zunächst leer, aber lasst ein paar Seiten Platz dafür.

Weiter geht es auf einer der nächsten Doppelseiten. Zuerst die Seiten unten nummerieren (auch die Seitenzahlen sind bei Leuchtturm schon vorgedruckt), dann auf die linke Seite eine Kalenderliste verfassen. Zuerst die Daten, daneben die Abkürzungen für die Wochentage:

02februarkal

Termine, die Ihr bereits kennt, könnt Ihr sofort eintragen, ansonsten füllt ihr dieses Blatt im Laufe des Monats mit den Dingen, die Euch wichtig sind:

03februarkal

Auf die rechte Seite kommen die ToDos für den Monat. Überlegt nicht lang, schreibt auf, was Euch einfällt. Ich habe auch nicht die Symbole des Erfinders übernommen. Bei mir gibt es nur leere Quadrate für unerledigte ToDos, erledigte (oder irrelevant gewordene) werden durchgestrichen, wichtige bekommen einen roten Punkt (je nach Dringlichkeit ist der etwas größer), kleine schwarze Punkte verwende ich für Notizen, leere Kreise für eventuelle Unternehmungen. So etwa:

04februartodo

Selbstverständlich kann man das nach Lust und Laune gestalten. Bei mir gibt es noch ein PostIt für Einkäufe:

05februartodo

Nun könnt Ihr weitere Listen für den aktuellen Monat nach Belieben führen (immer daran denken: Seiten nummerieren!). Ich habe, wie erwähnt, keine Tages-ToDos. Stattdessen gibt es aber bei mir beispielsweise eine Monatsübersicht ähnlich wie sie DIY-Fish anbietet, in der ich diverse Aktivitäten „tracke“, um den Fortschritt verfolgen zu können:

06februartracking

Super, dass Leuchtturm auch ein Blatt mit Linien und Karos zum Unterlegen mitliefert! Das erleichtert in dem Fall mein Tracking, denn ich verwende dafür farbige Quadrate.

In meinem Journal gibt es außerdem eine Liste der Dinge, an die ich denken muss, wenn ich in die Heimat fahre. Ohne eine solche Liste vergesse ich die Hälfte (basiert auf Erfahrung!) 🙂

07heimfahrt

Ganz wichtig zum Schluss: das Inhaltsverzeichnis am Anfang ausfüllen! So findet ihr schnell alles in Eurem Buch wieder:

08inhalt

Und so kann es dann am Ende eines Monats aussehen:

09ende

Ich habe im Web schon viele Formen des Bullet Journals gesehen. Ich bevorzuge meins schlicht und einfach und verwende es in erster Linie dafür, eine Übersicht meiner ToDos zu bekommen, sie flexibel in meinen Monat einzubauen und oft benötigte Listen beim Planen griffbereit zu haben.

Um allgemeine Informationen zu sammeln, einzelne Projekte zu organisieren oder persönliche Ziele umzusetzen, verwende ich lieber einen Ringbuchordner/-planer.

Und wirklich wichtige ToDos wandern aus meine Bullet Journal auf mein heißgeliebtes Whiteboard. Dazu irgendwann auch mal mehr 🙂

Wie organisiert Ihr Euch am Liebsten?

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