HabitRPG: Spiele Dein Leben

„Gamification“ ist groß im Kommen:

Als Gamification oder Gamifizierung (von engl. „game“: „Spiel“) (seltener auch Gamifikation oder Spielifizierung bzw. Spielifikation) bezeichnet man die Anwendung spieltypischer Elemente[1] und Prozesse in spielfremdem Kontext.[2] Zu diesen spieltypischen Elementen gehören unter anderem Erfahrungspunkte, Highscores, Fortschrittsbalken, Ranglisten, virtuelle Güter oder Auszeichnungen. Durch die Integration dieser spielerischen Elemente soll im Wesentlichen eine Motivationssteigerung der Personen erreicht werden, die ansonsten wenig herausfordernde, als zu monoton empfundene oder zu komplexe Aufgaben erfüllen müssen.
(Wikipedia.de)

Spielerisch durchs Leben gehen, wer möchte das nicht? 🙂

Eine der bisher in diesem Bereich entwickelten Anwendungen, die ich erst kürzlich entdeckt habe, ist „HabitRPG“.

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Das als Kickstarterprojekt entstandene Zeitmanagementsystem (was allerdings viel mehr ist, wie wir sehen werden) erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit.

Ganz im Stil der ersten Computerrollenspiele ist man ein kleiner Pixelavatar und meistert sein Leben mit der Festelgung von „ToDos“, „Tägliche Aufgaben“ und „Gewohnheiten“. Das kann etwa so aussehen:

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Alle Einträge lassen sich detailreich konfigurieren. So hat man bei den täglichen Aufgabenbeispielsweise die Möglichkeit, bestimmte Tage festzulegen, an denen diese aktiv sein sollen. Oder man setzt den ToDos Fristen, ordnet sie einer Kategorie (gelöst über sog. „Tags“) zu und bewertet sie nach ihrem Schwierigkeitsgrad.

Für jede gelöste Aufgabe gibt es Erfahrungspunkte und Münzen. Mit diesem Spielgeld lassen sich entweder Ausrüstungen, Tiere (ab einem gewissen Level), Zauberzränke,… kaufen oder man denkt sich selbst Belohnungen aus, die man sich erfüllt, sobald man den dafür eigens festgelegten Betrag erreicht hat.

Erledigt man seine Tagesaufgaben nicht, werden Lebenspunkte abgezogen – das kann soweit gehen, dass der Charakter stirbt und man all sein Hab und Gut verliert.

Weitere Aspekte des Spiels sind Gilden, gemeinsame Herausforderungen, Quests,… – ich habe so Einiges noch nicht erforscht.

HabitRPG ist relativ komplex (man werfe nur einen kurzen Blick in das dazugehörige Wiki), es lässt sich aber dennoch sehr simpel gestalten und nach den eigenen Vorstellungen anpassen.
So habe ich dort beispielsweise meine Löffelliste unter „ToDos“ eingepflegt (und mit Unteraufgaben versehen), sowie meine Ziele für das nächste Halbjahr erstellt.
Die täglichen Aufgaben sind bei mir ein Mischmasch aus Alltagsdingen, Arbeitspunkten (die ich gern vergesse) und solchen Aktivitäten, die meine Vorhaben meiner „ToDos“ unterstützen.
Mit den „Gewohnheiten“ experimentiere ich noch, die wechseln momentan sehr häufig, da ich noch nich so recht weiß, wie ich sie gestalten möchte.

Mir macht HabitRPG – als Spieler von Pixeladventuren – sehr viel Spaß und ich freue mich immer, wenn ich etwas abhaken kann und mein Avatar sich weiterentwickelt; so wie ich mich gleichzeitig im „echten Leben“ 🙂
Man sollte allerdings Englisch einigermaßen gut behrrschen. Die wesentlichen Bereiche wurden zwar bereits ins Deutsche übersetzt, aber da dies alles auf freiwilliger Basis geschieht, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis alles übersetzt wurde.

Probiert es aus, ich finde es toll!

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