Günstiger Fitnesstracker: Das Mi Band von Xiaomi

Ich trage und nutze es nun schon seit einer Weile – das Mi Band von Xiaomi.

Es ist nicht mein erster Fitnesstracker. Begonnen habe ich mit mit einem Vorgängermodell des FitBit Zip. War an sich prima, hatte allerdings den Nachteil, dass er mir beim Umziehen häufiger aus der Tasche fiel (trotz starkem Clip) und ich ihn beim Sport nicht gut an meine Sporthose anbringen konnte.

Es folgte das Jawbone Up. Das ist eine ganz andere Preis- und Qualitätsklasse. Es kommt mit einer App, die vielfältige Funktionen bietet wie ein Ernährungstagebuch, eine Community, Ziele,… besonders reizvoll hieran fand ich jedoch den Vibrationswecker. Über die App teilte man dem Band mit, um welche Uhrzeit es vibrieren soll. Anhand der Bewegungen im Schlaf analysierte das Up (angeblich) die Schlaphase und versuchte, möglichst nicht im Tiefschlaf zu wecken. Ich kann schlecht einschätzen, ob dies tatsächlich gelang, aber das Wecken durch eine Vibration am Arm empfand ich als deutlich angenehmer gegenüber einem Weckgeräusch wie dem Piepsen einer Uhr oder eines Radiosongs.

Leider, leider hatte das Up einen Nachteil für mich: es enthält einen ganz kleinen Anteil Nickel, der nach einigen Tagen Tragen einen juckenden Ausschlag verursachte 😦

Ich konnte und wollte aber nicht mehr auf mein sanftes Wecken verzichten (der Schrittzähler selbst wurde irgendwann zweitrangig für mich, da ich mich durch regelmäßigen Sport genug bewege). Doch fast alle Alternativen zum Up enthalten Nickel – außer dem Mi Band!

Das Mi Band kam erst Mitte des Jahres auf den europäischen Markt und es fanden sich bis dahin wenig (für mich verständliche) Reviews im Internet. Aaaaaber: bei einem unschlagbar günstigem Preis von nur fast 18 Euro kann man so viel ja nicht falsch machen, also bestellte ich es mir über Amazon.

Im Umfang enthalten sind ein schwarzes Band und ein Ladekabel. Die dazugehörige App „Mi Fit“ gibt es sowohl für Android (hier sogar mit mehr Funktionen) und für iOS. In letzterer bekommt man eine Übersicht über die zurückgelegten Schritte am Tag und in der Woche, über die Schlafphasen und man kann sein Gewicht manuell eingeben.

Außerdem verfügt es über den Vibrationsalarm, den ich so mag. Angeblich orientiert sich auch dieses Band an der Schlafphase, aber auch hier kann ich das nicht 100%ig bestätigen.

Der Schrittzähler wiederum ist sehr genau. Ich habe das im Studio auf dem Laufband getestet. Man kann wie beim Up ein Tagesziel über die App setzen und wird das erreicht, vibriert und leuchtet das Mi Band.

Die Schlafauswertung finde ich recht ungenau und auf die Gewichtseingabe kann ich auch verzichten 😉
Aber ansonsten trage ich dieses Band nun seit Mitte Juni fast ununterbrochen. Schwimmtauglich ist es nicht, man kann es aber bedenkenlos unter der Dusche tragen.

Nettes Gimmick: man kann bunte Armbänder dazu kaufen.

Und so sieht es aus – oben das Band, wie es geliefert wird, darunter die zusätzlich erworbenen Farbbänder:

Hier sieht man, wie klein das eigentliche Gerät ist. Zum Austausch klemmt man es einfach in ein anderes Band ein, das hält zuverlässig fest, verlieren tut man es nicht. Zudem sind diese Bänder aus Silikon und auch sonst ist keine Spur Nickel vorhanden:

Wer keinen großen Wert auf umfangreiche Datenanalyse legt und sich einfach nur ein wenig zu mehr Bewegung motivieren möchte, dem sei das Mi Band wirklich empfohlen. Es hält, was es verspricht und ist unschlagbar günstig.

16 Gedanken zu “Günstiger Fitnesstracker: Das Mi Band von Xiaomi

  1. Ich hatte auch mit dem fitbit angefangen (ich glaube, kurz nach dir ;-)) und bin dann auf jawbone umgestiegen. Fand ich nicht schlecht, nur das Armband war irgendwie zu „steif“. Das war auch der Grund, warum ich zu Misfit gewechselt bin. Aber mittlerweile „erschlage“ ich alles mit meiner Uhr – es kommen ja auch immer mehr Apps auf den Markt, so dass ich selbst meinen Schlaf damit tracken kann – der einzige Grund, warum ich nach wie vor noch das Misfit-Armband trage.

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  2. Pingback: Ich bin dann mal fit – oder Ich und das Mi Band | The Strangebeauty

  3. Pingback: Fitbit Charge HR – am Puls der Zeit – Leben und Spaß dabei

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