Journaling – der Text zum Bild


Nach fast 20 Jahren habe ich damit begonnen, meine Fotos aus meiner Studienzeit in England zu sortieren. Schöne Bilder – aber zu so vielen fehlen mir Details oder Namen von Mitstudenten bzw. besuchten Orten.

Deswegen bedient man sich beim Scrapbooking des sogenannten „Journalings“, um sich auch nach 20 Jahren Einzelheiten gut ins Gedächtnis rufen zu können.

Journaling beudetet nichts anderes, als Ereignisse schriftlich zu dokumentieren. Dabei kommt es darauf an, was dem Einzelnen wichtig ist, es gibt kein „Muss“.
Hilfreich ist es jedoch, die großen „W-Fragen“ zu beantworten:

  • wer
  • was
  • wann
  • wo

Wer möchte, ergänzt diese mit:

  • warum
  • wie
  • wozu

dsc_0002 Ich bin kein Fan vom ausführlichen Tagebuchschreiben, habe aber gemerkt, dass mein Kurzzeitgedächtnis wirklich sehr „kurz“ ist und ich am besten am Ende des Tages notiere, was passiert ist, selbst wenn das trivial und unspektakulär war.
Dazu nehme ich ein MTN-Heft und schreibe stichwortartig das Geschehen auf.

Wenn ich nun am Ende meiner Woche meine Bilder für „Project Life“ zusammenstelle, muss ich lediglich einen Blick in mein „Logbuch“ werfen und kann zu den Fotos in 2 bis 3 Sätzen die Dinge festhalten, an die ich mich später noch gern zuverlässig erinnern würde.

Wer es lieber digital mag, kann eine einfache Notiz- oder auch Diktieranwendung einsetzen oder folgende Apps (iOS) testen:

Mein Englandalbum wird ein paar Erinnerungslücken aufweisen, aber meine zukünftigen Alben sind hoffentlich vollständig 🙂

 

 

Ein Gedanke zu “Journaling – der Text zum Bild

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