Silhouette – mein neuer Hobbyplotter

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Nun ist er also doch bei mir eingezogen: der Hobbyplotter, nichts anderes als eine raffinierte Schneidemaschine, die in der Lage ist, verschiedene Materialien in diverse Formen zu bringen.

Ich habe mich für den „Silhouette Portrait“ entschieden , einem Gerät, das bis DIN A4 schneiden kann. Da ich in erster Linie PL-Karten und Planersticker damit herstellen möchte, ist diese Größe für mich völlig ausreichend.

Im Lieferumfang enthalten sind die Maschine selbst, ein Schneidemesser, eine Schneideunterlage, ein kurzes Tutorial auf DVD sowie die kostenlose Version der benötigten Software „Silhouettestudio“.

Die Schneideunterlage klebt enorm und man sollte sie vor dem ersten Gebrauch mit einem Baumwolltuch mehrmals abtupfen, sonst kann es passieren, dass Papier auf der Matte kleben bleibt und das Motiv zerstört wird.

Zum Starten ist die Bibliothek mit 50 freien Vorlagen gut gefüllt, weitere erhält man entweder im dazugehörigen Shop oder man improtiert bzw. erstellt eigene Zuschnitte.

Alles installiert, erstes Motiv geladen – an die Messer fertig los! Stopp! So einfach ist das nicht. Das Messer hat verschiedene Schnitteinstellungen, die noch dazu je Material per Software verfeinert werden müssen. Erschwerend hinzu kommt, dass das Programm nicht selbsterklärend ist und die mitgelieferten Anleitungen nicht seh rviel hergeben, sobald man auf Probleme stößt.

Ich habe viele, viele Versuche benötigt, viel Material in den Papierkorb geworfen und unzählige Blogs und YouTube-Videos angeschaut.

Doch irgendwann hatte ich grob den Dreh raus und so ist das bisher entstanden:

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Karten für Project Life – diese gehören noch zu den „leichtesten Aufgaben“ mit weniger Missgeschicken.

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Eine Faltschachtel und Tabs – Vorlagen aus dem Shop, für den man ein Startguthaben von 25 Euro bekommt. Die Größe kann man individuell anpassen und die Knickstellen werden vond er Silhouette perforiert. Sehr prkatisch.

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Diese Kartenvorlage stammt ebenfalls aus dem Shop. Hier muss man schon etwas stärker auf die Messereinstellung achten, um die filigranen Motive korrekt zu lösen. So schnell habe ich allerdings noch nie eine Geburtstagskarte selbst gemacht.

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Aufkleber für meinen Planer. Diese haben mich unendlich Nerven gekostet 😉 Es hat zum einen ewig gedauert, bis ich herausgefunden habe, wie ich sie korrekt für den Schnitt vorbereite, zum anderen habe ich sie erst mühselig in Photoshop selbst erstellt, dann importiert und dann wieder an den Einstellungen geschraubt. Zwischendruch fraß mein Drucker das Papier (Etiketten A4) oder der Plotter weigerte sich, sie zu schneiden.

Mittlerweile bin ich ein wenig geübter im Vorbereiten von Stickern, aber die Tiefen der Software kenne ich nach wie vor nicht. Außerdem habe ich bislang nur mit Papier und Karton gearbeitet. Vinyl und Stoff würden mich auch noch reizen, aber dafür benötige ich zunächst Material und (Ersatz-)Messer.

Falls jemand von Euch plottet und mir Tipps&Tricks verraten kann – ich wäre sehr dankbar dafür 🙂

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2 thoughts on “Silhouette – mein neuer Hobbyplotter

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