Das Leben feiern im Dezember

Lange habe ich überlegt, ob ich an der Aktion „December Daily“ in diesem Jahr teilnehme. Einerseits mag ich die Idee, die Vorweihnachtszeit verspielt zu dokumentieren, andererseits habe ich Probleme mit dem Thema „Weihnachten“. 

Seit 16 Jahren ist meine Familie nicht mehr vollständig, ein wesentlicher Teil fehlt. Weihnachten verlor seine „Magie“, das Besondere, es wurde zu einem Pflichttermin, zusätzlich von weiten Fahrten zu zwei Verwandtschaftskreisen geprägt. 

Im Laufe der Jahre begann ich, den Dezember zu hassen. Ich schaffte die Schenkerei ab, ersparte mir sämtliche Weihnachtsdeko und ging sentimentalen Momenten  aus dem Weg. Das führte zu Diskussionen mit nahestehenden Personen, zu Stress und hin und wieder zu Tränen.

Seit einigen Tagen nun denke ich darüber nach, ob ich mir nicht ein Stück der vergangenen Weihnachtsfreude zurückholen kann. Gläubig bin ich schon lang nicht mehr, die Geburt Christi kann ich nicht mehr feiern. 

Aber: ich kann das vergangene Jahr festlich beenden! Ich kann alle Erfolge, alle schönen Momente, alle guten Erinnerungen – die positiven Augenblicke im Leben – aufleben lassen! Ich kann die Weihnachtszeit zu etwas ganz Persönlichem machen.

Und weil ich für dieses Vorgehen zunächst ein paar Ideen sammeln muss, hab ich mir gestern ein kleines Notizheft dafür gebastelt:


Ich freue mich bereits – noch etwas verhalten – auf den Dezember. Er könnte so auch wieder mir Freude bereiten.

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