NaNoWriMo: Tarot als Inspiration

November rückt näher und damit auch der „National Novel Writing Month„.

Letztes Jahr hatte ich mich sehr spät für eine Teilnahme entschieden und konnte deswegen nicht in aller Ruhe eine Idee für eine Geschichte entwickeln. Dieses Jahr sieht das anders aus.

Problem: ich halte mich nicht für einen besonders phantasievollen Menschen und tue mich schwer damit, mir ausgefallene Ideen für längere Stories auszudenken.

Eher zufällig bin ich vor ein paar Tagen auf eine ausgesprochen ungewöhnliche Sache gestoßen. Es gibt einige Schreiberlinge, die das Tarot als Inspirationsquelle hinzuziehen. Dabei geht es nicht um eine spirituelle Deutung der Karten. Vielmehr lässt man sich von den Bildern beim Entwickeln einer Geschichte inspirieren.

Ich liebe Spielkarten und ich habe vor vielen Jahren einige Tarotdecks besessen, mich aber nach und nach davon getrennt. Früher nutzte ich sie als Gedankenanstoß in kniffligen Situationen oder fürs Tagebuchschreiben. Wieso sie also nicht auch als Werkzeug für den NaNoWriMo benutzen?

Ein wenig Recherche führte zum Buch „Tarot for Writers

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Neben Erläuterungen zum klassischen Tarot, Bedeutungen der Einzelnen Karten und einer kleinen Einführung in die spirituelle Seite, findet man hier sehr viele „Legesysteme“ und Anregungen, mit deren Hilfe man nach und nach eine Geschichte aufbauen kann.

Natürlich musste ich das sofort versuchen:

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Bislang bin ich – in Kurzfassung – so weit gekommen:

Thema: Verdrehte Welt

Hauptfigur ist der 15-jährige Oliver, ein eher feinfühliger, nachdenklicher Mensch, der sich für Schauspielerei interessiert, Optimist ist, Konflikte meidet, eine besondere Verbindung zu Tieren hat und ansonsten sehr isoliert lebt. Das liegt u.a. daran, dass sein Vater der (spirituelle) Führer seines Volkes ist, sich intensiv um dieses kümmert und mit dem Sohn und seinem besonderen Charakter nichts anzufangen weiß, wie es scheint. Dennoch soll der Sohn eines Tages in seine Fußstapfen treten. Olivers großer Traum ist es jedoch, ein Wandertheater zu gründen und damit auf Reisen durch die ganze Welt zu gehen, doch er fügt sich den Wünschen seines Vaters.

Eines Tages kommt ein Mann in die Stadt, den der Vater kennt, hasst, aber gewähren lässt. Der Mann hat seltsame Tiere dabei und ist auf der Suche nach jemandem. Er wendet sich hauptsächlich jungen Menschen zu und „befragt“ sie. Es kommt zu einem Zwischenfall und Oliver – dem befohlen wurde, sich von ihm fernzuhalten – trifft auf den Suchenden. Dieser macht ihm ein besonderes Angebot….

So weit, so gut 🙂 Weitere Karten habe ich noch nicht gezogen, das heißt, ich hab keine Ahnung, in welche Richtung sich alles entwickeln wird. Ich würde gern „Urban Fantasy“ daraus entstehen lassen. Mal schauen 🙂

Macht jemand von Euch beim NaNoWriMo mit?

 

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2 thoughts on “NaNoWriMo: Tarot als Inspiration

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