Ein Fitnessstudio wählen

 

Heute war ich bei der Eröffnung eines neuen Fitnessstudios in der Saarbrücken. Das „Kraftwerk„, das sich speziell an Kraftsportler wendet, die bei anspornender Clubmusik Muskeln aufbauen wollen, aber auch einen kleinen Cardiobereich hat, gehört zu meinem bisherigen Studio QualiLife (ehemals TC Fitness Güdingen).

Mein persönlicher Fitnessweg begann vor fünf Jahren. Ich fühlte mich körperlich nicht gut, hatte ein Gewicht erreicht, das mich unglücklich machte und wollte daran unbedingt etwas verändern. Es war eher ein Zufall, dass ich damals von der Eröffnung eines kleinen Frauenfitnessstudios erfuhr und mir das nicht nur ansah, sondern einen Vertrag abschloss. 

Zwei Jahre später (und einige Kilos leichter) fühlte ich mich voller Energie und suchte nun nach einem Studio mit mehr und anderen Trainingsgeräten. Ich, die ich immer Sportmuffel war, hatte plötzlich Spaß an Fitness. 

Seit heute nun bin ich Mitglied in zwei Studios. Auch wenn ich hin und wieder eine unmotivierte Trainingspause von ein oder zwei Wochen einlege, bin ich nach wie bor gern im Studio. Ich trainiere dort Kraft und Ausdauer, Kurse schaue ich mir mal an, nehme aber so gut wie nie regelmäßig teil. 

Wer nun überlegt, etwas für die Sommerfigur zu tun und ein Studio in Erwägung zieht, sollte sich zunächst ein paar Fragen stellen:

  • Was erwarte ich mir vom Studio?
  • Welche Trainingserfolge erhoffe ich mir?
  • Wie oft und wie lang möchte ich ins Studio gehen?
  • Möchte ich an Kursen teilnehmen?
  • Möchte ich Wellnessangebote wahrnehmen können?
  • Zu welchen Zeiten werde ich trainieren?
  • Möchte ich regelmäßiges Feedback bekommen? 
  • Mag ich es lieber anonym oder bevorzuge ich eine „familiäre Atmosphäre“? 

Anhand dieser Kriterien kann man gut die Art des Studios näher bestimmen. 

Discounter ermöglichen anonymes Trainieren rund um die Uhr, bieten aber weniger „Drumrum“ wie wechselnde Kurse, Sauna, Events,… und kaum bis keine Betreuung. 

Teurere Studios haben eingeschränkte Öffnungszeiten, dafür mehr Trainer, bieten einen regelmäßigen Erfolgscheckups, haben einige Kurse im Programm und oft kleine Wellnessbereiche.

Wichtig ist in erster Linie, dass man sich im Studio wohlfühlt! Mir zum Beispiel hat es im Discounter (den ich viele Jahre vorher kurz versucht hatte) überhaupt nicht gefallen. Es war steril, es war voll, die Kundschaft war arg jung und meist am Plappern und Showmachen. 

Man sollte auf jeden Fall sich zunächst die Räumlichkeiten anschauen, mit einem Trainer sprechen und ggf. ein Probetraining vereinbaren. Ein gutes Studio bietet anschließend die Möglichkeit, 10 bis 14 Tage kostenlos zu trainieren. Der Trainer sollte außerdem nach den persönlichen Zielen fragen und sich nach eventuellen körperlichen Beschwerden erkundigen. 

 Verträge müssen nicht beim ersten Besuch sofort abgeschlossen werden, auch wenn es oft heißt „dieses supergünstige Angebot gibt es nur noch 3 Tage“. Das ist Blödsinn, das ist alles verhandelbar 😉 Vor der Unterschrift sollte man sich ausführlich über die Konditionen informieren:

  • Wie lang läuft der Vertrag?
  • Steigen die Kosten nach der Laufzeit?
  • Wie lang geht die nächste Verlängerung?
  • Sind Kurse im Preis inbegriffen?
  • Kann ich Reha beanspruchen?
  • Kosten Getränke extra?
  • Wie ist meine Kündigungsfrist?
  • Was passiert bei längerer Krankheit?

Dann sollte man ein paar Nächte darüber schlafen und sich ausgeruht und mit etwas Abstand für oder gegen das Studio entscheiden.

Ich bin sehr glücklich mit meiner Wahl, ich geh gern im „QualiLife“ trainieren und ich weiß, dass ich jederzeit einen Ansprechpartner für meine Anliegen habe. Nun bin ich gespannt, wie das zusätzliche Training im „Kraftwerk“ sein wird 🙂 

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