Flohmärkte

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Endlich wird das Wetter wieder besser – und so habe ich heute meine Flohmarktsaison 2018 eröffnet!

Ich liebe Flohmärkte seit meiner Kindheit! Ich bin dort so oft es geht als Besucherin unterwegs, verkauft habe ich selbst noch nie etwas.

Sehr hilfreich ist für mich die FB-Seite „Flohmarkt im Saarland“, die die aktuellen Termine der größeren Märkte listet. Von kleineren erfahre ich entweder von Kollegen oder aus der örtlichen Zeitung.

Heute war ich auf drei Flohmärkten in Saarbrücken und auf einem in Neunkirchen unterwegs.

Kaufen auf Flohmärkten – Tipps

Handeln

Früher war es definitiv leichter, an Ständen zu handeln. Allerdings benötigen heutzutage auch viel mehr Menschen dieses Einkommen für die Existenz 😦 Dennoch erkennt man nach einer Weile recht gut, wer „professionell“ gebrauchte Ware verkauft und wer wirklich seinen Privatbestand räumt. Bei den Profis lässt es sich noch handeln und dort aus (meiner) Erfahrung besser mit Männern als mit Frauen. Diese Händler haben sehr bewusst hohe Einstiegspreise, weil sie wissen, dass sie ihr Zeug schneller loswerden, wenn sie aus „Nettigkeit“ mit dem Preis nach unten gehen.

An privaten Ständen versuche ich nur noch sehr selten, den Preis ein wenig zu drücken. Ich frage danach und wenn ein betrag genannt wird, den ich bereit bin, dafür zu zahlen, dann tue ich das ohne weitere Diskussion. Liegt er ein wenig über meiner persönlichen Schmerzgrenze, biete ich einen geringeren Preis, wird der abgelehnt, verzichte ich.

Elektronik

Auf vielen Märkten gibt es mittlerweile reine Elektronikstände von echten Händlern (keinen Privatverkäufern). Da wäre ich vorsichtig. Manches bekommt man mit Gewährleistungsrecht auf Amazon zum gleichen Preis oder günstiger.
Ich erstehe dort höchstens Spaßartikel wie z.B. einen Spielzeugsmart mit Radiofunktion oder Handyhüllen.

Kleidung

Ich weiß, dass gebrauchte Kleidung für viele ein No-Go ist. Ich habe prinzipiell kein Problem damit, greife aber höchst selten zu Second-Hand-Klamotten. Ich schaue nach kaputten, fleckigen oder stark verwaschenen Stellen und nach eventuell noch vorhandenen Waschetiketten. Daheim kommt das Zeug in die Waschmaschine und gut ist 🙂
Ich kenne auch DIYler, die auf Flohmärkten nach Kleidung suchen, die sie anschließend für Nähprojekte verwenden können.
Spitzen usw. machen sich übrigens gut in MixedMedia-Stücken 🙂

Bücher, Papier und Co. 

Alte Postkarten, alte Zeitschriften oder alte Fotos sind überwiegend „Profiware“. Ganz selten findet man jemanden, der diese Sachen zu einem Nichtsammlerwert verkauft. Ich frage meist schon gar nicht mehr nach den Preisen für diese Dinge.

Bücher, die keinen besonderen geschichtlichen Bezug haben, bekommt man immer gut. Wenn mir ein Titel, den ich schon immer mal lesen wollte, ins Auge fällt, durchwühle ich den Stand nach weiteren Werken, die mir gefallen könnten – hin und wieder deckt sich dabei mein Lesegeschmack mit dem des Verkäufers und ich finde mehr als ein Buch, das mit nach Hause darf.

Alte Radios, Sammeltassen,…

Heutzutage wissen die meisten Händler, was alte Radios und Sammeltassen wert sind (dem Internet sei dank), daher ist es schwer geworden, in diesem Bereich Schnäppchen zu machen. Das Geld würde ich nur für „Besonderheiten“ investieren.

Sonstige Tipps

  • immer genug Kleingeld mitnehmen, Privatverkäufer haben oft nicht genug Wechselgeld dabei
  • früh auf den Flohmarkt gehen, wenn man etwas Spezielles sucht
  • Taschen mitnehmen, denn nicht jeder hat Tüten dabei
  • Sonnencreme auftragen, genug trinken unterwegs 🙂

Wer von euch geht noch gern auf Flohmärkte und was kauft ihr dort so?

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4 Antworten auf „Flohmärkte

  1. Aaaah ich bin eine Eule, aber so richtig. Deswegen komme ich bei Flohmärkten oft zu spät 🙂
    Danke für deinen sehr informativen Blogpost und den Link zur FB Seite.

    1. Naja. Ich fahre meist erst gegen 10 Uhr hin. Man kann schon später auf einen Flohmarkt gehen, man sollte nur früh sein, wenn man nach etwas Speziellem sucht

  2. Ich finde Flohmärkte toll. Allerdings gibt es auf den meisten bei uns mittlerweile mehr neuen Grimsgrams, als richtig tolle Flohmarktware. Deshalb gehe ich nicht all zu oft. Umso schöner, wenn doch mal ein tolles Fundstück dabei ist. Der DIY Tipp für Nähprojekte gefällt mir. Jetzt hab ich einen Grund mal wieder stöbern zu gehen.

    1. Neuwaren gab es eigentlich schon immer auf Flohmärkten, auch in meiner Kindheit. Es hibt in SB einen großen Flohmarkt ohne Neuwaren, aber dort sind sehr viele Antiquitätenhändler, macht dann auch keinen richtigen Spaß. Wünsch dir viel Erfolg beim Stöbern!

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