Lifebook: Letting go through layers

Eigentlich wollte ich die Lifebookaufgabe dieser Woche nicht erledigen. Ich war uninspiriert. Blind Konturen zeichnen….naja, hat man irgendwann als Kind auch mal gemacht.

Doch dann saß ich an meinem Tisch, sah die Figur vor mir stehen und die Gedanken, die mich immer wieder beschäftigen und die in den letzten Tagen stets präsent waren, wuchsen mit einer kreativen Idee zusammen.

Hier ist nun also meine Wochenaufgabe, die meine ganz persönlichen Werte verkörpert. Vor ca. zwei Jahren nahm ich an einem Onlinekurs teil, der dabei half, die eigenen Werte zu definieren: was zeichnet mich als Mensch aus, was ist mir wichtig, auf welche Werte kann und möchte ich in meinem Leben nicht verzichten? Es hat lange gedauert, bis ich meine wahren Werte gefunden hatte. Viel zu oft schlüpft man in ein Bild, von dem man denkt, dass man es leben sollte, das aber nicht dem wirklichen Wunsch entspricht. 

Was mich ausmacht, fußt auf Compassion/Mitgefühl und wird überdacht von Freedom/Unabhängigkeit. Die Säulen bilden Growth/Wachstum, Courage/Mut und Adventure/Abenteuer. Jeden einzelnen Wert habe ich über weitere Wörter genauer definiert, die ich hier aber nicht aufgeführt habe.

All diese Werte sind mir unglaublich wichtig und ich möchte sie nicht nur innerlich fühlen, sondern auch äußerlich leben. Ich möchte mir nicht mit meinem eigenen Ego im Weg stehen. Und ich habe festgestellt, dass mir dies immer besser gelingt. Dank Meditation und Achtsamkeit bin ich oft in der Lage, in einer neuen Situation innezuhalten und mich zu fragen „Ist mir das wichtig? Wie hängt das mit meinen Werten zusammen?“. Entsprechend kann ich dann auf die Situation reagieren. 

Ich möchte das noch stärker leben, möchte noch authentischer werden, transparenter, Seele und Ego vereinen und zu Teamplayern machen.

Ich bin froh, dass ich mich doch noch an diese Wochenaufgabe herangewagt habe. 

Leseglas


Mal wieder keine Idee, welches Buch du nun lesen sollst? Ein Griff ins Glas und los geht es 🙂 

Ich habe hier zwei DIN A4 Zettel in kleine Streifen geschnitten und auf jeden ein Buch inkl. Autor von meiner Goodreads To-Read-Liste geschrieben. Falten und ab ins Glas.

In diesem Fall werde ich die meisten Bücher zwar erst kaufen müssen, aber man kann natürlich auch nur solche notieren, die man bereits im Regal stehen hat.

Lifebook: Intuitive Warrior


Zu dieser Lifebookaufgabe von Amber Kuileimailani Bonnici gab es zunächst eine geführte Meditation nach einer schamanischen Weise, wie sie auf Hawaii gelehrt wird.  Ich mag diese Fantasiereisen, mit denen ich mich vor vielen Jahren bereits beschäftigt habe.

Hier trafen wir auf zwei Frauen: die Intuition und die Kriegerin, die am Ende zu einer einzigen Person verschmolzen, der intuitiven Kriegerin („Intuitive Warrior“). Sie ermuntert uns, auf unser „Bauchgefühl“ zu achten und den nächsten notwendigen Schritt in die richtige Richtung zu unternehmen. Dafür gibt sie uns Gaben mit.

Das Om verkörpert für mich die bewussten Ruhezeiten, die ich in meinem Leben einplanen muss, um zu mir selbst zu kommen. Der Stift steht dafür, den nächsten Schritt zu durchdenken und in meiner Planung zu notieren.

Bei dieser Aufgabe wurde übrigens nicht vorgezeichnet, die ersten Striche wurden unmittelbar mit Acrylfarbe aufs Blatt gebracht.

Tuschepinsel von Boesner

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Samstag war ich in unserer kleinen Boesnerfiliale vor Ort und habe dort diese wunderbaren, neuen Tuschepinsel entdeckt.

Ein ähnliches Produkt gibt es seit einiger Zeit in den USA von Jane Davenport, doch das ist in Deutschland meines Wissens bislang noch nicht erhältlich.

Die einzelnen Pinsel sind gefüllt mit wasserlöslicher Farbtinte, d.h. sie sind mit Wasser vermalbar, auch nach dem Trocknen.

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Ähnlich wie bei den Tombows funktioniert dies am Besten auf Aqaurellpapier. Auf normalem Papier verwischen sie nur leicht, wenn man sie befeuchtet.

Die Pinselspitze ist aus Synthetik und lässt sich relativ gut handhaben.

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Vor dem ersten Gebrauch muss man diesen gelben Ring entfernen, den Stift fest zusammenschrauben und leicht mehrfach auf den Wassertank drücken, um die Farbe in die Spitze zu bekommen.

Mir gefallen diese Tuschepinsel für den relativ günstigen Preis (verglichen mit dem Davenportprodukt) sehr gut.
Ich hoffe, dass es irgendwann mehr als nur diese 10 Farben geben wird.

Lifebook: Give it to wisdom


Diese Woche gab es wieder eine Bonusaufgabe im Kurs „Lifebook“: finde eine ungelöste Geschichte und übergib sie der Weisheit – symbolisiert durch einen Elefanten.

Ganz ehrlich? Ich fand es zu kitschig und hab das Bild daher sehr einfach gehalten. Es gibt auch keine Story dazu. Es ist einfach ein Elefant und ich bin schon froh, dass es kein Einhorn sein sollte 😉 

Week in the Life

Fertig! Ich habe das Projekt „Week in the Life“ tatsächlich erfolgreich beendet! 

Ich hatte bereits im letzten Jahr daran teilgenommen, aber da fand ich es schrecklich. Ich hatte in einem 6×8-Album gearbeitet, benötigte dafür täglich viele Fotos und am Ende war es für mich nur ein chaotischer Haufen Bilder. 

Dieses Mal habe ich mir ein Heft in der Größe eines Traveler’s Notebook gebastelt – 8 Seiten plus Cover. Am Anfang gibt es meinen persönlichen „Reason Why“ und eine Seite für Notizen, am Ende die „best parts“, „worst parts“ und „in progress“. 

Bei meinen Materialien habe ich mich auf eine winzige Auswahl beschränkt – Dinge, die schon ewig unbenutzt herumlagen:


Jeder Tag besteht aus einer chronologischen Kurzübersicht…


… und einer Seite mit Fotos (gedruckt mit meinem Canon Selphy und meinem Polaroid Zip)


Ich habe höchstens 8 Fotos am Tag geschossen (verglichen mit letztem Jahr ist das wirklich wenig) und meine Seiten meist noch am gleichen Abend gestaltet.

So hat mir dieses Projekt gefallen!