Frühling auf Finkenrech

Heute bin ich nach dem Training zum „Freizeitzentrum Finkenrech“ nach Dirmingen gefahren. Dort war heute Saisoneröffnung mit Bauernmarkt und diversen Veranstaltungen.

So schön es dort auch ist: ich fahre nie wieder hin, wenn dort gefeiert wird! Schon die Anfahrt hatte Festivalcharakter – eine ewig lange Autoschlange, die sich kilometerweit zurückstaute. Auf dem „Parkplatz“ – einer ungemähten (!) Wiese am Hang (!) – gab es zwar Einweiser, aber es wurde dennoch kreuz und quer geparkt und ich befürchtete, später dort nicht mehr wegzukommen. Das wenigstens traf nicht ein 😉 

Es war wirklich ausgesprochen idyllisch dort…wenn man sich nicht gerade auf die Füße trat und durch die Menge schob. 

Ich möchte mir die Gegend irgendwann nochmal in Ruhe genauer anschauen. Jetzt bin ich erstmal froh, heil wieder zu Hause angekommen zu sein 😉 

HP Sprocket und Polaroid Zip

Seit heute besitze ich nun sowohl den HP Sprocket als auch den Polaroid Zip – beides portable Minidrucker, die mit dem sog. Zinkpapier arbeiten.


Beide Geräte funktionieren über Bluetooth und benötigen eine entsprechende App für das Ausdrucken der Bilder.

Das Zinkpapier ist ein Thermosublimationspapier, bei dem sich die Farbe jedoch nicht auf einer Trägerfolie sondern direkt auf dem Papier befindet und über Wärme aktiviert wird. Praktisch: es ist Stickerpapier 🙂

Worin unterscheiden sie sich nun eigentlich?

Während der Sprocket auf Fotos auf dem Handy und in social networks (Instagram, FB, Flickr) zugreifen kann, kann der Zip nur lokal gespeicherte Bilder ausdrucken. Dafür gibt es in der App von Polaroid eine Collagefunktion, die fehlt beim Sprocket, d.h. Collagen müsste man vorher in einer anderen App basteln, speichern und dann über die Sprocket-App ansteuern.

Sehr deutlich unterscheiden sie sich jedoch in den Farben. Der Zip legt über jedes Bild einen „Vintagefilter“, der alles abdunkelt, etwas bräunlich einfärbt und unscharf macht. Die Ausdrucke vom Sprocket sind etwas körniger, werden leicht aufgehellt, geben aber die Farben relativ realistisch wieder.

Zum Vergleich meine Originalaufnahmen:



Ich mag beide Drucker und  verwende die kleinen Fotos sehr gern in meinen Planern oder für Aktionen wie „Week in the Life“. Es sind „Spaßdrucker“, die allerdings ihren Preis haben.

Wer einen mobilen Drucker mit „echten Fotos“ sucht, sollte sich den Canon Selphy anschauen. Auch diesen besitze ich und setze ihn oft ein.

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It’s a wild world


Man könnte sagen, ich habe Blut geleckt 😉 Nachdem ich nun bei Lifebook so gute Erfahrungen mache und noch mehr experimentieren möchte, habe ich mich zusätzlich im Kurs „Wanderlust 2017″ von „Everything Art“ angemeldet.

Auch dies ist ein Kurs, der übers ganze Jahr läuft und auch hier gibt es GastkünstlerInnen und lange Videos. Allerdings ist der Stil ein ganz anderer, zumindest ist dies mein erster Eindruck. Hier geht es mehr darum, über den eigenen Tellerrand zu schauen, Neues auszuprobieren und auch abstrakter zu arbeiten.

Da ich aber noch viel zu lernen und zu entdecken habe, stürze ich mich mutig in die Aufgaben und kann nun mein erstes Werk auf Leinwand präsentieren:


Die Dozentin wollte dazu ermutigen, sich vom Prozess vereinnahmen zu lassen, nicht über das Malen nachzudenken und Schicht über Schicht zu legen. Aber: ich weiß nicht, wozu ich mir die Mühe machen soll, Papiercollagen zu erstellen, die ich dann komplett überdecke oder Schablonen einzusetzen, von denen man am Ende auch nichts mehr sieht.

Ich habe stattdessen einfach nur Farben ineinanderlaufen und mich davon inspirieren lassen. Es erinnerte mich an einen Dschungel und so enstand am Ende dieses Bild. Gefällt mir recht gut, aber bei dieser Art des Malens fühle ich mich immer noch etwas unwohl, weil ich keine Kontrolle über den Ausgang habe  🙂

Lifebook: meine Materialien

Heute stelle ich meine meistgenutzten Materialien für den Kurs „Lifebook“ vor. Man benötigt gewisse Basisdinge wie Papier, Bleistift, Radiergummi, Farben und Pinsel, sollte aber versuchen, mit dem zu arbeiten, was man hat.

Das Papier

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Beim Papier sollte man keine Kompromisse eingehen. Empfehlenswert ist dickes Aquarellpapier (300g) mit einer glatten Oberfläche.

Ich hatte zunächst das Mixed-Media-Papier links gekauft. Das ist an und für sich nicht schlecht, kommt aber mit viel Wasser nicht so gut klar.

Acrylfarben

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Bei den Acrylfarben finde ich die Qualität nicht so wichtig. Ich habe (von links nach rechts): Dylusions Paint, Farbe aus einem Bastelkit, Farbe vom Discounter, Boesnerfarbe.

Hilfreich sind die Farben Rot, Gelb, Blau, Weiß, Schwarz und eine Hautfarbe. Alles andere kann man mischen.

Aquarellfarben

Aquarellfarben gibt es in verschiedenen Formen.

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Das hier kennt man aus der Schule, hat aber deutlich mehr Pigmente 🙂 Links sind halbe Näpfe und zwei ganze Näpfe von Schmincke Horadam, rechts halbe Näpfe von Winsor and Newton.

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Dies sind wasservermalbare Pinselstifte der Firma „Tombow“.

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Das sind meine absoluten Lieblingsfarben: wasservermalbare Wachsstifte „Neocolor II“ von Caran D’Ache.

Hilfsmaterial

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Da im Mixed-Media-Bereich viele Hintergründe aus Collagen bestehen, sollte man immer ein farbloses Gel zum Verkleben, weißes Gesso zum Abdecken und ein oder zwei Brayer Roller zur Hand haben.

Sonstige Stifte und Pinsel

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Darüber hinaus benötigte man: einen Behälter für Wasser, Pinsel fürs Malen und Kleben,  Bleistift, Radiergummi, schwarze Fineliner und weiße und schwarze Stifte, die gut über Farbe schreiben wie z.B. dünne Gelstifte oder Acrylstifte von Posca.

Das sind im Großen und Ganzen die Sachen, die ich dauerhaft im Einsatz habe. Nebenbei experimentiere ich natürlich noch mit weiteren Materialien, aber das liegt daran, dass ich von vorherigen oder anderen Hobbies noch Einiges übrig habe 🙂

Falls es noch Fragen gibt, beantworte ich sie gern.

Lifebook: The Gifts in our Stories

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Ein  neuer Monat bringt ein neues Thema im Kurs „Lifebook“. Im April geht es darum, die eigene Geschichte genauer zu betrachten und schätzen zu lernen.

So lautet die aktuelle Lektion „Das Gute in unseren Geschichten“. Bei diesem Bild sollte man an ein nicht zu stark emotional blastendes Ereignis denken und darüber reflektieren, was es vielleicht Positives bewirkt haben könnte. Wer wollte, konnte dieses „Geschenk“ mit einem der 7 Chakren verbinden und symbolisch zum Ausdruck bringen.

In meiner Geschichte gibt es ein sehr bedeutsames Ereignis, das mich stark verändert hat: der Tod meines Vaters vor 17 Jahren. Es war eine unglaublich schwere Zeit für mich, in der ich sehr viel nachgedacht habe. Ich habe versucht, etwas Gutes aus der schmerzhaften Erfahrung zu ziehen, das Leben meines Vaters zu ehren und in meinem Leben die Dinge mehr zu fördern, die ich an ihm bewundert habe.

Dieser Prozess hat meine Persönlichkeit geprägt. Ich bin offener auf meine Mitmenschen zugegangen, habe meine Schüchternheit abgelegt, habe mich in Situationen begeben, die ich zuvor „verurteilt“ hatte. Ich wurde aufgeschlossener für unterschiedliche Lebensweisen, neugieriger auf andere Wege – ich hatte das Gefühl in der Auseinandersetzung mit dem Tod meine „Scheuklappen“ verloren zu haben. Ich habe erkannt, dass so viele Dinge gar nicht wichtig sind für mich, habe meine Prioritäten neu gesetzt und gehe nun sehr viel gelassener als vor dieser Erfahrung durchs Leben.

Natürlich vermisse ich meinen Vater nach wie vor, doch er hat mich über seinen Tod hinaus noch viel gelehrt und dafür bin ich dankbar.

Ein Fitnessstudio wählen

 

Heute war ich bei der Eröffnung eines neuen Fitnessstudios in der Saarbrücken. Das „Kraftwerk„, das sich speziell an Kraftsportler wendet, die bei anspornender Clubmusik Muskeln aufbauen wollen, aber auch einen kleinen Cardiobereich hat, gehört zu meinem bisherigen Studio QualiLife (ehemals TC Fitness Güdingen).

Mein persönlicher Fitnessweg begann vor fünf Jahren. Ich fühlte mich körperlich nicht gut, hatte ein Gewicht erreicht, das mich unglücklich machte und wollte daran unbedingt etwas verändern. Es war eher ein Zufall, dass ich damals von der Eröffnung eines kleinen Frauenfitnessstudios erfuhr und mir das nicht nur ansah, sondern einen Vertrag abschloss. 

Zwei Jahre später (und einige Kilos leichter) fühlte ich mich voller Energie und suchte nun nach einem Studio mit mehr und anderen Trainingsgeräten. Ich, die ich immer Sportmuffel war, hatte plötzlich Spaß an Fitness. 

Seit heute nun bin ich Mitglied in zwei Studios. Auch wenn ich hin und wieder eine unmotivierte Trainingspause von ein oder zwei Wochen einlege, bin ich nach wie bor gern im Studio. Ich trainiere dort Kraft und Ausdauer, Kurse schaue ich mir mal an, nehme aber so gut wie nie regelmäßig teil. 

Wer nun überlegt, etwas für die Sommerfigur zu tun und ein Studio in Erwägung zieht, sollte sich zunächst ein paar Fragen stellen:

  • Was erwarte ich mir vom Studio?
  • Welche Trainingserfolge erhoffe ich mir?
  • Wie oft und wie lang möchte ich ins Studio gehen?
  • Möchte ich an Kursen teilnehmen?
  • Möchte ich Wellnessangebote wahrnehmen können?
  • Zu welchen Zeiten werde ich trainieren?
  • Möchte ich regelmäßiges Feedback bekommen? 
  • Mag ich es lieber anonym oder bevorzuge ich eine „familiäre Atmosphäre“? 

Anhand dieser Kriterien kann man gut die Art des Studios näher bestimmen. 

Discounter ermöglichen anonymes Trainieren rund um die Uhr, bieten aber weniger „Drumrum“ wie wechselnde Kurse, Sauna, Events,… und kaum bis keine Betreuung. 

Teurere Studios haben eingeschränkte Öffnungszeiten, dafür mehr Trainer, bieten einen regelmäßigen Erfolgscheckups, haben einige Kurse im Programm und oft kleine Wellnessbereiche.

Wichtig ist in erster Linie, dass man sich im Studio wohlfühlt! Mir zum Beispiel hat es im Discounter (den ich viele Jahre vorher kurz versucht hatte) überhaupt nicht gefallen. Es war steril, es war voll, die Kundschaft war arg jung und meist am Plappern und Showmachen. 

Man sollte auf jeden Fall sich zunächst die Räumlichkeiten anschauen, mit einem Trainer sprechen und ggf. ein Probetraining vereinbaren. Ein gutes Studio bietet anschließend die Möglichkeit, 10 bis 14 Tage kostenlos zu trainieren. Der Trainer sollte außerdem nach den persönlichen Zielen fragen und sich nach eventuellen körperlichen Beschwerden erkundigen. 

 Verträge müssen nicht beim ersten Besuch sofort abgeschlossen werden, auch wenn es oft heißt „dieses supergünstige Angebot gibt es nur noch 3 Tage“. Das ist Blödsinn, das ist alles verhandelbar 😉 Vor der Unterschrift sollte man sich ausführlich über die Konditionen informieren:

  • Wie lang läuft der Vertrag?
  • Steigen die Kosten nach der Laufzeit?
  • Wie lang geht die nächste Verlängerung?
  • Sind Kurse im Preis inbegriffen?
  • Kann ich Reha beanspruchen?
  • Kosten Getränke extra?
  • Wie ist meine Kündigungsfrist?
  • Was passiert bei längerer Krankheit?

Dann sollte man ein paar Nächte darüber schlafen und sich ausgeruht und mit etwas Abstand für oder gegen das Studio entscheiden.

Ich bin sehr glücklich mit meiner Wahl, ich geh gern im „QualiLife“ trainieren und ich weiß, dass ich jederzeit einen Ansprechpartner für meine Anliegen habe. Nun bin ich gespannt, wie das zusätzliche Training im „Kraftwerk“ sein wird 🙂