Self-Care September

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Die erste Woche im September ist vorbei und ich merke, dass ich wieder einmal in den letzten Wochen meine Balance verloren habe.

Ich habe mich zu wenig bewegt, habe zu viel Negatives an mich herangelassen, mich an Nebensächlichkeiten aufgerieben und meine Gesundheit sträflich vernachlässigt. Die letzten Tage waren ein Auf und Ab aus „Ich werd krank, ich bin gesund, ich werd…“.

Zeit für etwas mehr Achtsamkeit!

Passenderweise hat Cori von „The Reset Girl“ gerade ihre monatliche Challenge überarbeitet. Unter „The Happy Place Club“ gibt es jeden Monat ein neues Thema und pro Woche Aufgaben, die sich alle um „Zeit für mich“ drehen.

Ich habe meinen Filofax bestückt und freue mich auf ein paar ruhige Stunden, um Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen.

Wer sich auch an dieser Challenge beteiligen möchte, kann sie HIER anmelden.

Das war das Summer Breeze 2017

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Ich melde mich zurück vom Summer Breeze 2017!

Vier lustige, musikreiche, kommunikative, aber auch sehr anstrengende Tage liegen hinter mir.

Ich habe viele neue Eindrücke und einen heftigen Sonnenbrand im Gesicht mit nach Hause gebracht. Leider war in diesem Jahr die Organisation nicht so gut wie gewohnt. Es gab einige störende Kleinigkeiten, die in der Summe den Spaß leider ein wenig trübten, aber ich hoffe darauf, dass es im nächsten Jahr wieder besser ist.

Mein persönliches Bandhighlight war „Megadeth“, meine Neuentdeckung die Band „TesseracT“.

Hier hab ich Euch ein paar Soundschnippsel anderer Bands mitgebracht:

Nun erhole ich mich noch ein paar Tage von diesem Erlebnis und dann geht’s mit dem Alltag weiter 🙂

Gegen die Düsternis

Manche Tage sind etwas dunkler als andere, manche überfallen mich mit düsteren Gedanken und nicht so schönen Erinnerungen.

Früher habe ich in solch einer Situation geschrieben und alles in Worten auf Papier gebracht, was mir durch den Kopf ging. Doch eigentlich hat das dem Karussell noch mehr Schwung gegeben. 

Heute such ich mir ein paar Farben zusammen, denk an eine Lektion aus dem Lifebookkurs zurück und male. Dabei kann ich wunderbar abschalten und nach und nach wieder Platz schaffen für all das Positive in meinem Leben 🙂 

Lifebook: Letting go through layers

Eigentlich wollte ich die Lifebookaufgabe dieser Woche nicht erledigen. Ich war uninspiriert. Blind Konturen zeichnen….naja, hat man irgendwann als Kind auch mal gemacht.

Doch dann saß ich an meinem Tisch, sah die Figur vor mir stehen und die Gedanken, die mich immer wieder beschäftigen und die in den letzten Tagen stets präsent waren, wuchsen mit einer kreativen Idee zusammen.

Hier ist nun also meine Wochenaufgabe, die meine ganz persönlichen Werte verkörpert. Vor ca. zwei Jahren nahm ich an einem Onlinekurs teil, der dabei half, die eigenen Werte zu definieren: was zeichnet mich als Mensch aus, was ist mir wichtig, auf welche Werte kann und möchte ich in meinem Leben nicht verzichten? Es hat lange gedauert, bis ich meine wahren Werte gefunden hatte. Viel zu oft schlüpft man in ein Bild, von dem man denkt, dass man es leben sollte, das aber nicht dem wirklichen Wunsch entspricht. 

Was mich ausmacht, fußt auf Compassion/Mitgefühl und wird überdacht von Freedom/Unabhängigkeit. Die Säulen bilden Growth/Wachstum, Courage/Mut und Adventure/Abenteuer. Jeden einzelnen Wert habe ich über weitere Wörter genauer definiert, die ich hier aber nicht aufgeführt habe.

All diese Werte sind mir unglaublich wichtig und ich möchte sie nicht nur innerlich fühlen, sondern auch äußerlich leben. Ich möchte mir nicht mit meinem eigenen Ego im Weg stehen. Und ich habe festgestellt, dass mir dies immer besser gelingt. Dank Meditation und Achtsamkeit bin ich oft in der Lage, in einer neuen Situation innezuhalten und mich zu fragen „Ist mir das wichtig? Wie hängt das mit meinen Werten zusammen?“. Entsprechend kann ich dann auf die Situation reagieren. 

Ich möchte das noch stärker leben, möchte noch authentischer werden, transparenter, Seele und Ego vereinen und zu Teamplayern machen.

Ich bin froh, dass ich mich doch noch an diese Wochenaufgabe herangewagt habe. 

Frühling auf Finkenrech

Heute bin ich nach dem Training zum „Freizeitzentrum Finkenrech“ nach Dirmingen gefahren. Dort war heute Saisoneröffnung mit Bauernmarkt und diversen Veranstaltungen.

So schön es dort auch ist: ich fahre nie wieder hin, wenn dort gefeiert wird! Schon die Anfahrt hatte Festivalcharakter – eine ewig lange Autoschlange, die sich kilometerweit zurückstaute. Auf dem „Parkplatz“ – einer ungemähten (!) Wiese am Hang (!) – gab es zwar Einweiser, aber es wurde dennoch kreuz und quer geparkt und ich befürchtete, später dort nicht mehr wegzukommen. Das wenigstens traf nicht ein 😉 

Es war wirklich ausgesprochen idyllisch dort…wenn man sich nicht gerade auf die Füße trat und durch die Menge schob. 

Ich möchte mir die Gegend irgendwann nochmal in Ruhe genauer anschauen. Jetzt bin ich erstmal froh, heil wieder zu Hause angekommen zu sein 😉 

Vier Monate Lifebook

Januar: „Ich kann weder malen noch zeichnen, sowas krieg ich gerade noch hin“


Ende April: „Ich soll nen whimsical elephant zeichnen?“ …. 5 Minuten später … „ok, kann man erstmal so lassen“

Ist noch nicht fertig, wird noch farbig gemacht 😉

Es ist aber schon erstaunlich, was zwischen diesen beiden Bildern liegt. Ja, ich verspühre vor dem Beginn immer noch Unbehagen und schiebe einige Übungen sehr lang auf, aber wenn ich die ersten Striche aufs Papier gemacht habe, passiert mittlerweile der Rest fast von allein.

Klar, das sind alles keine Ausstellungsstücke, sollen es auch nie werden, dennoch bin ich überrascht, dass ich so etwas überhaupt hinbekomme.

Lifebook: The Gifts in our Stories

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Ein  neuer Monat bringt ein neues Thema im Kurs „Lifebook“. Im April geht es darum, die eigene Geschichte genauer zu betrachten und schätzen zu lernen.

So lautet die aktuelle Lektion „Das Gute in unseren Geschichten“. Bei diesem Bild sollte man an ein nicht zu stark emotional blastendes Ereignis denken und darüber reflektieren, was es vielleicht Positives bewirkt haben könnte. Wer wollte, konnte dieses „Geschenk“ mit einem der 7 Chakren verbinden und symbolisch zum Ausdruck bringen.

In meiner Geschichte gibt es ein sehr bedeutsames Ereignis, das mich stark verändert hat: der Tod meines Vaters vor 17 Jahren. Es war eine unglaublich schwere Zeit für mich, in der ich sehr viel nachgedacht habe. Ich habe versucht, etwas Gutes aus der schmerzhaften Erfahrung zu ziehen, das Leben meines Vaters zu ehren und in meinem Leben die Dinge mehr zu fördern, die ich an ihm bewundert habe.

Dieser Prozess hat meine Persönlichkeit geprägt. Ich bin offener auf meine Mitmenschen zugegangen, habe meine Schüchternheit abgelegt, habe mich in Situationen begeben, die ich zuvor „verurteilt“ hatte. Ich wurde aufgeschlossener für unterschiedliche Lebensweisen, neugieriger auf andere Wege – ich hatte das Gefühl in der Auseinandersetzung mit dem Tod meine „Scheuklappen“ verloren zu haben. Ich habe erkannt, dass so viele Dinge gar nicht wichtig sind für mich, habe meine Prioritäten neu gesetzt und gehe nun sehr viel gelassener als vor dieser Erfahrung durchs Leben.

Natürlich vermisse ich meinen Vater nach wie vor, doch er hat mich über seinen Tod hinaus noch viel gelehrt und dafür bin ich dankbar.