Die Löffelliste und ihre Bedeutung

Ich habe gestern den Trailer von „Das Beste kommt zum Schluss“ geschaut:

Da heißt es am Ende: „Finde die Freude in deinem Leben“. Genau das ist es! Die Löffelliste führt zum Glück 🙂 Auf diese Liste gehören Sachen, von denen man aus ganz persönlichen Gründen meint, dass sie zum eigenen Glücklichsein beitragen können!  Deswegen lohnt sich auch ein genauer Blick auf die Dinge, die man tun möchte, bevor man stirbt: 

  • steht es auf der Liste, weil ich meine, „man“ müsse es mal gemacht haben, um mitreden zu können? Würde mich das glücklich machen?
  • Wieso würde mich diese Erfahrung glücklich machen? Wie würde sie mein Leben bereichern?
  • Welche Dinge der Liste würden mir vielleicht mehr Sorgen als Freude bereiten?
  • Gibt es erkennbare Gemeinsamkeiten der Aktionen, die ich aufgeschrieben habe? Welche sind das?

Ich habe spontan meine „Löffelliste“ in „Happinessliste“ umbenannt (der deutsche Begriff „Glück“ ist mir zu mehrdeutig) und schon konnte ich einige Punkte streichen, weil sie keine Auswirkungen auf mein Wohlbefinden gehabt hätten und andere kamen hinzu 🙂

Meine Themen, die ich bisher erkennen konnte auf meiner Liste haben mit „lernen“ und „Unabhängigkeit“ zu tun. 

Danke, Susi, für die Inspiration! Irgendwann schaue ich den Film auch in voller Länge an 😉 

Meine Löffelliste…

beschäftigt mich immer noch 🙂

  

  • Wieso interessieren mich Reiseziele nicht besonders?
  • Warum tue ich die einfach umsetzbaren Sachen nicht einfach, wenn ich sie doch unbedingt tun will?
  • Wieso fasziniert mich diese Liste so sehr?
  • Wie kann ich mich und andere motivieren, solche Abenteuer umzusetzen? 

Die Löffelliste

Eine Freundin brachte im letzten Jahr die „Löffelliste“ ins Spiel, die mich seitdem nicht mehr loslässt. Ich kannte nicht einmal den Begriff bis dato 🙂

Was ist eine Löffelliste?

Ganz einfach: eine Liste all der Sachen, die man gern tun würde, bevor man den Löffel abgibt 🙂
Im englischsprachigen Raum heißt es „Kick the bucket“ (den Eimer treten) und daher ist die Liste dort unter „Bucket List“ bekannt.

Seit gestern habe ich nun ernsthaft begonnen, eine solche Liste zu führen (ich bin vom Listenhasser zum Listenfan geworden, dazu bei anderer Gelegenheit mehr).

Wie erstellt man eine Löffelliste?

1. Schritt: es darf geträumt werden

Im ersten Schritt schreibt man wild drauf los. Es wird alles festgehalten, was irgendwie attraktiv erscheint, unabhängig davon, ob es bezahlbar oder realistisch ist.

2. Schritt: es wird aussortiert

Jetzt geht’s daran, die wichtigsten Punkte herauszufiltern, dazu stelle ich mir folgende Fragen:

  • Ist mir das wirklich wichtig? Warum?
  • Angenommen, mir würde noch heute jemand anbieten, diesen Wunsch zu verwirklichen, würde ich mich darauf einlassen?
  • Ist es zeitlich machbar? (Ich bezweifle beispielsweise, dass ich in diesem Leben irgendwann einmal auf einem anderen Planeten leben kann 😉 )
  • Ist es bezahlbar? Hier nicht vom aktuellen Kontostand ausgehen, sondern allgemein fragen, ob ein einzelner Mensch es sich leisten kann.
  • Wenn es weder zeitlich noch finanziell umsetzbar ist, gibt es eine ähnliche Alternative, die realistischer erscheint und mir eine ähnliche Erfahrung liefert?

Hinweis: die Punkte, die ich verworfen habe, kommen auf eine eigene „Vielleicht-doch-Liste“ 🙂 Nur weil ich sie heute nicht attraktiv finde, heißt es nicht, dass sie mir in 10 Jahren nicht doch gefallen würden 🙂

Und jetzt?

1. Lasst die Liste sichtbar werden

Druckt Euch die Liste aus, schreibt sie riesengroß auf die Rückseite eines alten Posters, auf ein Whiteboard, eine Pinnwand,.. und hängt sie dort hin, wo ihr sie jeden Tag sehen könnt! Nur was in Erinnerung bleibt, hat eine Chance, umgesetzt zu werden!

2. Macht den ersten kleinen Schritt

Sucht Euch einen besonders reizvollen und in den aktuellen Alltag passenden Punkt von Eurer Liste aus und macht den ersten winzigen Schritt. Sammelt z.B. Infos im Internet (ausdrucken, in einen Ordner „Löffellisteninfos“ heften), schickt eMails an die Webseitenbetreiber mit Euren Fragen, erkundet das Terrain (wer z.B. gern Fallschirm springen würde – fahrt zum Flugplatz, schaut Euch um), fragt Freunde und Bekannte, ob sie Erfahrungen damit haben,…

Womit wir auch schon beim letzten Schritt wären:

3. Erzählt anderen davon

Erzählt anderen Menschen von Eurer Löffelliste. Ihr müsst gar nicht jeden einzelnen Punkt erwähnen, es geht nur darum, die Liste realer werden zu lassen. Außerdem kommen so tolle Gespräche und Ideen zustande und vielleicht findet ihr sogar den ein oder anderen Mitstreiter für Euer Vorhaben!

Wer Inspirationen sucht, kann Google mit den Begriffen „Löffelliste“ oder „Bucket List“ befragen – es gibt unzählige Seiten dazu in den Tiefen des Webs 🙂

Und weil ich weiß, dass Ihr neugierig seid, auf meiner Liste gibt’s zum Beispiel die Punkte

  • „Steptanz lernen“ (wollte ich als Kind schon und kann immerhin schon einen Grundschritt)
  • „Freeclimbing ausprobieren“ (hier fang ich aber mal ganz klein in einer Kletterhalle an, denke ich 😉 )

Einen weiteren Punkt hab ich gestern schon angestoßen, davon berichte ich, wenn es soweit ist 🙂

Habt Ihr eine Löffelliste? Was steht da so drauf?