Metta meets Artjournal

  

Metta ist eine besondere Art der Meditation, die ich seit kurzem ausprobiere. In der Stille spricht man Segenswünsche für sich, für Personen, die man mag, für neutrale Menschen und für solche aus, mit denen man Probleme hat. Der Anfang fiel mir nicht leicht. Es ist schwer, Menschen, die man nicht mag, mit positiven Gedanken zu verbinden.

Aber: je öfter ich „trainiere“, umso stärker verändert es mein Denken und mich! Es lässt sich (noch) nicht in Worte fassen, es ist wie so oft: um es nachvollziehen zu können, muss man es selbst erfahren. 

Wie man Ruhe trainiert 

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Wenn ich von meiner regelmäßigen Meditation erzähle, höre ich immer wieder das Argument: „Das könnte ich nicht, dazu fehlt mir die Ruhe“.

Aber genau deswegen meditiert man – um Ruhe zu erlernen!

Ich antworte darauf stets: „Du sagst ja auch nicht: ich gehe nicht ins Fitnessstudio, dazu fehlen mir die Muskeln.“ 🙂 Genau wie man Muskeln und Kraft durch regelmäßiges körperliches Training aufbaut, so baut man Ruhe und Gelassenheit durch regelmäßiges Meditationstraining auf.

Probiert es aus, schon nach wenigen Einheiten werdet ihr den Unterschied merken!

Meditation für Eilige:

  • setze dich bequem hin (egal wie, egal wo)
  • schließe die Augen
  • zähle deinen Atem für 10 Atemzüge mit: Einatmen „1“, ausatmen „2“, einatmen „3“, ausatmen „4“,…

Achte auf deinen Atem, so oft du magst, besonders wenn du dich gehetzt und gestresst fühlst. Mehr muss Meditation gar nicht sein! Teste es!