NaNoWriMo

Da ich fast 2 Wochen im November krank war, habe ich das NaNoWriMo-Ziel leider nicht erreicht.

Aber: ich habe die Hälfte geschafft, ich habe viel über das Schreiben gelernt und ich werde meine Geschichte in einem gemäßigteren Tempo zu einem Ende bringen 🙂

NaNoWriMo – ich bin noch dabei

  
Ich bin erstaunt, wie gut dieses Experiment für mich bisher läuft. Ich setzte mich jeden Morgen an meinen Schreibtisch – praktisch, dass ich gerade Urlaub habe – und schreibe. Auch wenn ich das Gefühl hab „heute wird das nichts, ich hab keine Idee, wie es weitergeht“, irgendwie läuft es dann doch.

Ja, ich habe einen groben Plan, aber er ist wirklich nur grob und beinhaltet nur die wichtigsten Punkte der Geschichte. Wie die erreicht werden sollen, weiß ich allerdings nicht bzw. ich meine, es nicht zu wissen, denn trotz meiner Zweifel entwickelt sich die Story Tag für Tag weiter. 

Was ich bisher als sehr hilfreich empfunden habe: ich habe mir Ende Oktober das „Workbook for High School“ ausgedruckt und Charakterbeschreibungen mithilfe der Listen, die Teil des Handbuchs sind, erstellt. Die benötige ich sehr oft beim Schreiben, denn noch kenne ich meine eigenen Figuren nicht in- und auswendig 🙂 

Außerdem notiere ich mir alle Ideen, die mir im Laufe des Tages durch den Kopf schwirren, sofort, auch wen sie scheinbar nur wenig damit zu tun haben. Ich verlasse mich nicht auf mein Gedächtnis, hat noch nie funktioniert 😉

Und wenn ich gar nicht vorankomme, nutze ich die App „Writing Challenge“ und schreib einfach drauflos. So habe ich mir gestern Abend eine Szene erarbeitet, die ich vielleicht später noch gebrauchen kann. 

Es ist echt leichter, als ich dachte. Man muss nur den „inneren Kritiker“ leise drehen 🙂 Ich weiß sehr wohl, dass mein Schreibstil noch arg unausgegoren ist (ich erzähle mir die Geschichte zunächst selbst, noch schreibe ich nicht für ein Publikum), dass ich logische Probleme in der Story hab und mir in einigen Bereichen noch Hintergrundwissen fehlt – egal, ich lasse mich davon nicht beirren. Das ist nichts, was man nicht später noch glattbügeln könnte, wenn der Rahmen steht. Es sind nur Pixel. Die lassen sich löschen und neu formieren 🙂

Ran an die Tasten, schreibt Eure Geschichten auf, sie müssen nur Euch gefallen! 

NaNoWriMo – ich schreibe mit

Kennt ihr den „NaNoWriMo“? Diese Abkürzung steht um „National Novel Writing Month“ und es handelt sich dabei um ein (in den USA gegründetes) kreatives Schreibprojekt. Ziel ist es, im Monat November, also in 30 Tagen, eine Novelle mit 50.000 Wörtern zu schreiben – vom Anfang bis zum Ende.

Ich habe mich das erste Mal 2011 auf der Webseite registriert und schon damals traf man dort in den Foren viele deutschsprachige Teilnehmer, die ihre Bücher in deutscher Sprache verfassten und sich gegenseitig motivierten. Mittlerweile ist die Teilnehmerzahl deutlich gewachsen, das „Rahmenkonstrukt“, also alle notwendigen Infos, die Webseite selbst, der Newsletter,… sind jedoch weiterhin nur auf Englisch ohne Übersetzungen vorhanden.

Teilgenommen habe ich bislang noch nie. Ich halte mich nicht für eine gute Geschichtenerzählerin, meine Stärken liegen eher im Bereich der Fach- und Sachmedien. Natürlich kann man den Monat auch nutzen, um andere Textformen zu schreiben. Doch dieses Jahr habe ich mich dazu entschlossen, mich an „Fiktion“ zu versuchen.

Eine Idee hab ich, ob ich sie im November abschließen kann, wird sich zeigen 🙂

Schreibt jemand von Euch mit?

Schreiben ohne Ablenkung

  

Das ist das Ergebnis aus zwei Stunden konzentrierter Arbeit mit Pausen nach je 30 Minuten.

Eigentlich nutze ich zur Konzentrationshilfe die Pomodoro-Technik. Da ich diese Schreibübung aber liebend gern mit etwas Ablenkung unterbrochen hätte und das Handy zum Laden neben mir lag, hab ich heute die iPhone-App „Forest“ ausprobiert. 

Innerhalb der App legt man die Zeit fest, in der das Handy „gesperrt“ bleiben soll und in dieser Zeit wächst ein Baum heran 🙂 Unterbricht man das Programm, stirbt der Baum 🙂 

  
Jeder erfolgreich gepflanzte Baum bringt „Geld“ ein, mit dem man andere Baumarten freischalten kann und so erarbeitet man sich nach und nach einen Handywald 😉

  
Ich muss sagen, dass diese App für 99 Cent mehr Spaß bringt als der kostenlose Pomodoro-Timer, den ich installiert habe 🙂